Rheinfelden Der Rheinfelder Spielplatzcheck: Anlage in der Paul-Gerhardt-Straße ist gut in Schuss

Spielplatz-Check (17): Für die Kleinen bietet die gepflegte Anlage in der Paul-Gerhardt-Straße in Karsau viel Abwechslung und Spaß.

Spielplätze sind eine feine Sache: Für Kinder bieten die Anlagen viel Raum zum Austoben, die Erwachsenen können sie auch mal in Ruhe rennen lassen, das ist zumindest die Idealvorstellung. Aber wie ist es um die Spielplätze der Stadt bestellt? Leony Stabla hat sie gemeinsam mit ihren Söhnen Jakob und Jonas getestet. Heute: Paul-Gerhardt-Straße in Karsau.

  1. Wie ist der Spielplatz zu erreichen? Den besten Weg zur Anlage in der Paul-Gerhardt-Straße zu beschreiben ist ein wenig verwirrend. Wenn man von Rheinfelden kommend die Kapfbühlstraße hochfährt, biegt man nach rechts in die Schanzstraße ab. Problem dabei ist nur, dass es wohl zwei Schanzstraßen gibt, die von der Kapfbühlstraße abzweigen. Die zweite Möglichkeit, direkt nach der Friedrich-Kraft-Straße ist die richtige. Hier sind einige Parkbuchten, sicher ausreichend für den kleinen Spielplatz. Geht man die Schanzstraße dann bis zum Ende und biegt nach rechts ab, befindet sich der Spielplatz auf der rechten Seite. Per Bus sollte man mit der Linie 7312 zur Haltestelle „Kapfbühlstraße 36“ fahren und nicht schon an der Haltestelle „Schanzstraße“ aussteigen, der Weg ist deutlich weiter.
    Bild: Ute Schönlein
  2. Was sagt die Mutter? Der Spielplatz an der Paul-Gehardt-Straße ist nicht groß. Er besteht aus einem riesigen Sandkasten, einer Rutsche, einem Spielhaus, zwei Schaukeltieren und einem Sitzbereich mit Basketballkorb. Er ist nicht neu, aber eindeutig sauber, gepflegt und anscheinend vor kurzem überarbeitet worden. Die drei Bänke um den Sandkasten leuchten in Orange und Violett und die Rutsche ist in strahlendem Gelb gehalten. Auch die Schaukeltiere scheinen neu zu sein. Der Spielplatz ist nicht umzäunt, was an dieser Stelle aber auch nicht wirklich nötig ist. An drei Seiten grenzt er an Häuser oder deren Grundstücke und die vierte Seite zeigt zum Feld hin. Hier ist zwar eine Straße, während unseres ganzen Besuchs, habe ich da aber kein einziges Auto vorbeifahren sehen.
  3. Wie gefällt’s den Kindern? Der große Sandkasten wurde von meinen Jungs natürlich sofort erstürmt. Begeistert haben sie sich mit ihrem Sandelspielzeug ausgebreitet und gebuddelt, was das Zeug hält. Auch der Radlader kam hier endlich zum Einsatz. Da es hier, wie auf jedem der Karsauer Spielplätze, die wir besucht haben, ein Spielhaus gibt, wurde auch das Sandkuchenbacken wieder interessant. Die geräumigen Fenster des Hauses eignen sich auch gut, um Eis daraus zu verkaufen, was beide Jungs gerne ausprobierten. Auch die Rutsche hat sowohl Jonas als auch Jakob gut gefallen. Sie ist auch für den Kleinen sehr gut zu erklimmen, da sie keine Sprossen, sondern Stufen hat und weil sie nicht aus Metall ist, wird sie auch nicht heiß, obwohl sie als einziger Teil des Platzes die meiste Zeit des Tages in der Sonne liegt. Die Schaukeltiere sind sehr leichtgängig und haben ihnen daher auch richtig Spaß bereitet. Nur mit dem Basketballbereich konnten sie nichts anfangen. Jakob hat sich sehr gewundert, warum es da so viele „Stühle“ gibt. Ich denke, das soll als Treffpunkt für größere Kinder gedacht sein. Nur der Basketballkorb wirkt recht unbespielt. Möglicherweise weil es auf dem weichen Boden schwierig ist, den Ball richtig zu prellen.
  4. Wie lautet das Fazit? Für die Kleinen ein wirklich wunderbarer Platz. Nicht nur, dass die richtigen Geräte da sind und funktionieren, er macht auch optisch etwas her. Die größeren Kinder kommen hier ein bisschen zu kurz. Da gibt es nur den Basketballkorb, der nicht gut zu nutzen ist. Der Treffpunkt ist eine tolle Idee, es wäre schön, wenn er genutzt würde.

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