Wie hätte es auch anders sein können: Fürs nächste Trottoirfest, dessen 52. Auflage von Freitag bis Sonntag, 30. August bis 1. September, über die Bühne geht, ist alles parat. „Wir haben wieder geschafft, gewerkelt, gemacht und getan, Programm und Organisation stehen“, sagte Thomas Schmiederer, Vorsitzender des Trottoirfestvereins, bei der traditionellen technischen Sitzung, der letzten Zusammenkunft von Vorstand und Vertretern der Vereine.

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Startschuss für drei Tage

Wenn am Freitag, 30. August, 19 Uhr, der Umzug durch die Festmeile startet, und kurz darauf mit dem Fassanstich vor der Bühne auf dem Friedrichplatz der offiziellen Startschuss für die dreitägige Veranstaltung fällt, sind wieder 24 Vereine und Organisationen mit Buden und Attraktionen dabei, darunter natürlich auch die vier Partnerstädte Neumarkt, Fécamp, Mouscron und Vale of Glamorgan. Nicht mehr dabei sind die Klingentalwichtel (Degerfelden), dafür ist erstmals der Schützenverein Karsau mit einem „Laser-Schieß-Kino“ mit von der Partie.

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Fast alles an angestammter Stelle

Ansonsten sind die bekannten Festbuden wieder an angestammter Stelle zu finden. Lediglich das Zelt der Neumarkter wird direkt in die Festmeile verlegt, weil die Einfahrt zum Hotel „Danner“, wo es bislang seitlich am Gebäude aufgestellt war, nicht mehr genutzt werden kann.

Armbändchen statt Festbändel

Neu sind in diesem Jahr auch die Festbändel. Bislang waren sie für 1,50 Euro verkauft worden, wobei jeder beteiligte Verein rund 250 Stück abnehmen musste, um so das Gros des Rahmenprogramms zu bestreiten. Dieses Jahr gibt es die Festbändel in Form von Armbändchen aus Kunststoff. Sie werden nicht verkauft, sondern gegen eine Spende an den drei Eingängen ausgegeben. „Das haben wir uns von den Südtirolern beim Laubenfest abgeschafft, ich hoffe, dass das gut funktioniert“, so Schmiederer. Die neuen Bändel sind allerdings nicht mehr mit einer Losnummer versehen, sprich: Es gibt keine Verlosung von Preisen mehr.

Musik am laufenden Band

Das bewährte Rahmenprogramm mit Musik am laufenden Band findet wie gewohnt auf zwei Bühnen statt: am Friedrichplatz und an der Ecke Alte Landstraße/Güterstraße. Erstmals nach zehn Jahre ist die Joe Martin Band nicht dabei. Mit den Formationen Dislike Silence und Live Time und Rock in Carbonara am Samstag haben die Organisatoren Ersatz gefunden. Ansonsten gibt es Livemusik mit Wälderwahn, d‘Freneberger, Castle Groove Band, Zitlos, Akonima und Wutach Trio.

Kinder- und Familienprogramm

Neu im Angebot ist ein Kinder- und Familienprogramm am Samstag. Von 13 bis 16 Uhr bieten der Verein „Helfende Hände“ eine Kinderschnitzeljagd übers Fest und die Jugendfeuerwehr eine Spielstraße im Bereich Friedrichplatz/Zähringerstraße an. Jedes Kind, das mitmacht, erhält eine Grillwurst und ein Getränk.

Zu guter Letzt: Der Bierpreis bleibt stabil. Für 0,4 Liter Fassbier oder 0,5 Liter Flaschenbier werde 2,50 Euro verlangt. Der Schorle-Preis wurde moderat auf 2,50 Euro erhöht. Cola, Fanta und Wasser kosten 1,50 Euro, die Apfelsaftschorle 2 Euro.

Festzeiten: Freitag, 19 bis 2 Uhr, Samstag von 11 bis 2 Uhr, Sonntag von 11 bis 22 Uhr. Die Musik endet je eine Stunde früher.