Die Tests auf das neuartige Coronavirus werden seit Dienstag, 10. März, im Landkreis Lörrach gebündelt. Wie das Landratsamt Lörrach mitteilt, hat sich bei einer der ersten Personen, die am Dienstag in der neuen Abstrichstelle in Rheinfelden getestet wurden, der Verdacht auf eine COVID19-Erkrankung bestätigt.

Der Betroffene wohnt in Frankreich, arbeitet jedoch im Landkreis. Der Fall wurde an die zuständige französische Behörde gemeldet. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen im Landkreis, heißt es in der Mitteilung weiter.

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So funktioniert die Abstrichstelle

Durch die zentrale Abstrichstelle der niedergelassenen Ärzte im Landkreis Lörrach sollen die Arztpraxen entlastet werden und das Ansteckungsrisiko in den Wartezimmern minimiert werden.

Das Vorgehen: Nur wenn ein vom Arzt festgestellter begründeter Verdachtsfall vorliegt, wird der Patient an das Gesundheitsamt gemeldet, das dann wiederum den Patienten zum Abstrich einbestellt. Das Gesundheitsamt bittet daher ausdrücklich darum, das Abstrichzentrum nicht eigenständig aufzusuchen.

Anmeldung durch Arzt: Personen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion melden sich daher bitte auch weiterhin telefonisch bei ihrem Hausarzt, der nach dem Feststellen eines begründeten Verdachtsfalls alles Weitere in die Wege leitet.

Was dort passiert: Eingerichtet wird die Abstrichstelle auf dem Parkplatz des Kreiskrankenhauses in Rheinfelden. Es werden dort lediglich Abstriche gemacht, darüber hinausgehende Untersuchungen oder Behandlungen werden nicht ausgeführt.

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Abstrich-Drive-In auch im Kreis Waldshut

Mit einem neuartigen „Corona-Drive-In“, in dem Verdachtspatienten untersucht werden, versucht das Gesundheitsamt Waldshut, die niedergelassenen Ärzte im Landkreis sowie das Kreiskrankenhaus zu entlasten.

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