Fritz Zell, der viele Jahren die Montagsdemonstrationen in Rheinfelden organisierte, griff am Samstag zum Mikrofon und rief zu Frieden auf und sprach sich gegen Rechts aus. Rund 30 Personen folgten ihm und anderen Rednern auf dem Oberrheinplatz. Die Kundgebung stand unter dem Motto: Nein zu Krieg und Faschismus – Ja zu Frieden und Solidarität.

An der Organisation der Kundgebung waren neben Zell selbst weitere Einzelpersonen von verschiedenen Einrichtungen und Organisationen beteiligt gewesen. „Von ganz links bis christlich. Nur Rechte haben keinen Platz“, verweist Zell auf das bunte Spektrum an ausliegenden Flyern.

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Vor Ort war auch Zeki Ates für die türkisch-kurdische linksgerichtete Organisation ADHK (Konföderation für Demokratische Rechte in Europa). Bei der Bundestagswahl trat der Parteilose für die MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) an. „Ich bin selbst Kurde, aber das ist für mich egal“, erklärt Ates. „Es gibt gute und es gibt schlechte Menschen.“ Er fordert Freiheit für alle politischen Gefangenen in der Türkei.

Von der alevitischen Gemeinde waren drei Mitglieder zu der Kundgebung erschienen. „Es ist Zeit für Frieden“, erklärte der Vorsitzende der Gemeinde, Mustafa Önen. Er fügte in seiner Ansprache hinzu: „Wir haben genug Krieg erlebt. Wir möchten Freiheit und Frieden auf der ganzen Welt.“