Gerd Sauer steht auch in den kommenden drei Jahren an der Spitze der Gemeindeversammlung der evangelischen Christus- und Paulusgemeinde. Am Sonntag wurde er einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ihm zur Seite steht Armin Zimmermann als stellvertretender Vorsitzender. Auch er wurde einstimmig ins Präsidium gewählt.

Rückblick

Auf das Jahr 2019 blickten gemeinsam Pfarrerin Beatrix Firsching (Paulusgemeinde) und Pfarrer Joachim Kruse (Christusgemeinde) zurück. Sie stellten die verschiedenen Gottesdienstformen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie die Aktivitäten vor. Darüber hinaus erinnerten sie an Kinder-und Jugendfreizeiten, Gesprächskreise und den Besucherdienst in der Paulusgemeinde. Bei regelmäßig stattfindenden Klausuren habe man Themenschwerpunkte vertieft und im Ältestenkreises gemeinsam diskutiert. Als sehr positiv bewerteten die beiden Geistlichen als auch Gerd Sauer die Zusammenarbeit zwischen der Paulus-und der Christusgemeinde, die überdies äußerst gewinnbringend sei.

Ausblick

Für das laufende Jahr steht zunächst die Einarbeitung der neuen Ältesten auf der Tagesordnung. Außerdem bereitet man sich in der Kirchengemeinde auf die im kommenden Jahr stattfindende Visitation vor. In der inhaltlichen Arbeit will man sich darüber hinaus im Rahmen einer „Sommerkirche“ mit christlichen Werten beschäftigen. Eine Segelfreizeit für Jugendliche im August, ein Sommer-Sing-Lager im September sowie Familien-Wochenenden zu Festtagen ergänzen das breit gefächerte Angebot.

Haushalt

Über den Haushalt 2018 referierte der Kirchenälteste der Christusgemeinde, David Erb. Er bestätigte ein positives Bilanzergebnis. Der Überschuss soll einerseits in die Rücklage einfließen, andererseits für Gebäudesanierungen, auch im energetischen Bereich, verwendet werden. Für das Jahr 2019 sowie die Folgejahre prognostizierte er eine ähnlich positive Lage, vorausgesetzt man halte an der Haushaltsdisziplin fest und achte bei allen Neuanschaffungen auch auf deren nachhaltige Bedeutung.

Paulus-Kindergarten

Beschlossene Sache ist, dass die Stadt gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde den Kindergarten der Paulusgemeinde erweitert und saniert. Dazu erläuterte Armin Zimmermann, dass die Stadt ein großes Interesse an der Schaffung neuer Kita-Plätze habe. Da auf dem Paulus-Areal ausreichend Platz vorhanden sei, wolle man dort zwei zusätzliche Gruppen schaffen, was zu insgesamt 50 weiteren Plätzen führe. Die Stadt wird daran 70 Prozent der Sanierungskosten tragen, beim Neubau wird die Stadt 90 Prozent der Kosten übernehmen. Fertiggestellt werden sollen die Arbeiten bis im März 2022, wobei man schon jetzt auf der Suche nach weiteren Erzieherinnen und Erziehern für den Pauluskindergarten sei.

In einer Stellungnahme sagte er, dass er als stellvertretender Vorsitzender der Gemeindeversammlung auch dienstlich in seiner Funktion als Leiter des Amtes für Familie, Jugend und Senioren abgeklärt habe, ob es zu etwaigen Interessenkollisionen kommen könnte. Man habe ihm „grünes Licht“ der Stadt für seine kirchlichen Aktivitäten erhalten habe.