Noch ist vom Hochrheincenter II nicht viel zu sehen. Die Baustelle hat nämlich gerade erst Bodenniveau erreicht. Aber sehr bald schon wird der Bau in die Höhe streben, wie Bauherr Rolf Brugger, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Hochrein Invest, im Gespräch informiert. Aktuell befindet sich die Baustelle knapp zwei Monate hinter dem Zeitplan.

Umlegung von Trafos Grund für Verzögerungen

Grund für die zeitlichen Verzögerungen, so Brugger, war die Umlegung eines Stromtrafos, der sich mitten auf dem Grundstück befand. Dazu gehörten eine Menge an Leitungen, die Energiedienst ebenfalls umlegen musste. Das habe länger gedauert. Auch die Sicherung der Baugrube durch das Einbringen von Bohrpfählen erwies sich als zeitaufwändiger. Notwendig sind diese Bohrpfähle, damit die umliegenden Grundstücke sicher stehen bleiben. Ohne sie könnte die Gefahr bestehen, dass es zu Senkungen komme.

Der Winter zeigte sich gnädig mit den Bauarbeitern

Aktuell ist das zweite Untergeschoss fertiggestellt. Das erste Untergeschoss ist bereits daraufgesetzt und Unmengen von Stahlbewehrung wartet darauf, mit Beton übergossen und zur Decke des ersten Untergeschosses, respektive dem Boden des Erdgeschosses, zu werden. Brugger ist froh, dass der Winter sich absolut gnädig mit der Baustelle gezeigt hat. Es gab keine wetterbedingten Verzögerungen, keine starken Schneefälle oder Zeiten, in denen nicht gearbeitet werden konnte.

Im Spätherbst soll Rohbau fertig sein

Die zweimonatige Verzögerung durch Trafo und aufwändigere Bohrpfahlsetzung hofft er, im weiteren Verlauf der Baustelle wieder gutzumachen. „Es wird wohl Spätherbst, bis der Rohbau fertig ist“, schätzt der Geschäftsführer.

30 Wohnungen und 2000 Quadratmeter Gewerbefläche

Zu Teilen bereits fertiggestellt ist die Zufahrt zur Tiefgarage, die 115 Parkplätze (öffentlich und privat) bieten soll. Insgesamt entstehen neben dem ersten Hochrheincenter 2000 Quadratmeter Gewerbeflächen und an die 30 Wohnungen. Hochrhein Invest rechnet mit Investitionen von rund 20 Millionen Euro.