Herr Rogge, was empfanden Sie, als Sie erfuhren, dass Sie den Sprung in den Gemeinderat geschafft haben?

Zum Sprung in den Gemeinderat habe ich selber wortwörtlich Freudensprünge gemacht. Anschließend habe ich mich noch mit den Kandidaten meiner Liste getroffen, und wir haben unseren Erfolg zusammen gefeiert.

Welche Eigenschaften schätzen Sie besonders an sich? Haben Sie auch Schwächen?

Eine Stärke von mir ist es, dass ich in der Lage bin, mich für Themen zu begeistern und auch für meine Arbeit zu brennen. Nachteil daran ist häufig meine geringe Freizeit.

Wofür wollen Sie sich in den kommenden Jahren persönlich einsetzen, und warum?

Der Fokus meiner Arbeit als Gemeinderat liegt auf den sozialen Themen unserer Stadt. Als dringendstes Projekt sehe ich die Notunterkunft für Wohnungslose in der Beuggener Straße, welche dringend durch eine menschenwürdige, neue Unterkunft ersetzt werden muss. Damit verbunden ist auch der soziale Wohnungsbau, welcher in unserer Stadt ein wichtiges Thema ist. Mein Ziel ist es, ihn stärker voranzutreiben und damit mehr bezahlbaren Wohnraum, auch für jüngere Menschen, zu schaffen. Als letztes würde ich gerne den Fahrradverkehr in der Innenstadt fördern durch das Aufstellen neuer Fahrradständer. Dabei will ich auch einige Parkplätze von Autos durch diese ersetzen.

Haben Sie einen Lieblingsort in Ihrer Gemeinde?

Die Fliehburg bei Degerfelden. Das hat den einfachen Grund, dass ich mit meinem Vater dort früher wandern und picknicken war, und ich deshalb heute noch viele schöne Erinnerungen mit diesem Ort verbinde.

Zur Person: Felix Rogge (18) hat für die neue Liste Soziales Rheinfelden kandidiert und 1823 Stimmen erhalten. Der Junggeselle ist Mitglied bei den Linken DUSPD. Er spielt Gitarre, ist Bogenschütze, liest gerne und ist Mitglied im Kinoverein.