Rheinfelden Alles rund ums Velo: Fahrradbörse in Rheinfelder Innenstadt findet guten Zuspruch

Hochbetrieb auf dem Oberrheinplatz: Zahlreiche Besucher waren am vergangenen Wochenende bei der Fahrradbörse in der Rheinfelder Innenstadt. Rund 70 Prozent des Angebots fanden ihre Abnehmer.

Fahrradfahren liegt nach wie vor im Trend, vor allem in der trockenen und warmen Jahreszeit. Die zunehmende Technisierung und die Elektrifizierung im Bereich der E-Bikes sorgen mit dafür, dass auch Fahrradbörsen für gut gebrauchte Räder einen immer größeren Zuspruch erfahren. Entsprechende Erfahrungen macht die IG Velo seit Jahren auch in Rheinfelden. Am Samstag herrschte wieder Hochbetrieb. Ein Pulk an Menschen wartete gespannt bis es los ging.

Gut vorbereitet zeigten sich die Mitglieder der IG Velo Rheinfelden auch am Samstag, als auf dem Oberrheinplatz eine weitere Fahrradbörse stattfand und ein Publikumszuspruch zu verzeichnen war, der beispielhaft war. Einmal mehr bewies sich ein großes Interesse an guterhaltenen und preisgünstigen Fahrrädern. Dafür sprach gleich der große Pulk an Schnäppchenjägern, der sich bereits eine halbe Stunde vor dem Startsignal der Börse im oberen Teil des Oberheinplatzes zusammenfand, um so schnell wie möglich an das Objekt der Begierde zu gelangen. Auf dem Platz selbst reihte sich derweil Fahrrad an Fahrrad, um auf entsprechende Abnehmer zu warten.

  • Breites Angebot: Im Fundus der Fahrradbörse vom Samstag standen insgesamt 184 Damen-, Herren- und Kinderräder. Daneben wurden Fahrradanhänger, Klappräder, Fahrradsitze und allerlei Fahrradzubehör zu günstigen Preisen angeboten. Der Sprecher der Ortsgruppe, Wolfgang Gorenflo, kündigte an, dass die Fahrradbörse ein Preissegment von 15 bis 1100 Euro abdecke und somit für jeden Geschmack und für jeden Bedarf etwas da ist. Die besseren Velos kosteten 100 Euro und mehr. Die Preise waren fix, zum Feilschen gab es nichts. Beim großen Andrang von mehreren hundert Leuten, lief der Verkauf dann auch gut, schätzungsweise 70 Prozent des Angebots fand Abnehmer.
  • Keine E-Bikes und Pedelecs: Nicht mit im Angebot waren E-Bikes und Pedelec-Biks. Es sei nur ein E-Bike angeboten worden, so Heinz Wilke aus Weil am Rhein, der vor Jahren die IG Velo mitbegründet hat und bereits über 100 Fahrradbörsen im Landkreis Lörrach veranstaltet hat. Er sagte, dass jenes E-Bike defekt gewesen sei, sodass man es für die Börse nicht annehmen konnte.
  • Neuerungen steigern Angebot: Wie Wolfgang Gorenflo erklärte, sind die Fahrradbörsen auch für die Anbieter sehr beliebt. Aufgrund der vielen Neuerungen bei den Bikes stellen Fahrradbörsen willkommene Gelegenheiten dar, um ältere aber noch gut erhaltene Räder zu verkaufen. Welcher Preis dabei erzielbar ist, lässt sich mit Hilfe von erfahrenen Fachleuten der IG Velo beurteilen. Für die Schnäppchenjäger war es indes nicht immer einfach, das passende Fahrrad zu finden denn das Angebot war so groß, dass einem manchmal auch die Auswahl für das ein oder andere Fahrrad schwerfiel.
  • Räder vor Ort ausprobieren: Wer dann jedoch auf das passende Velo stieß, der konnte es auch umgehend auszuprobieren. Dafür musste lediglich ein Ausweispapier hinterlegt werden und schon konnte es losgehen. Auch für dieses kundenfreundliche Angebot hatte die IG Velo bei der Fahrradbörse in Rheinfelden gesorgt.

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