Spiel, Spaß und viele Leckereien gab es beim großen Spiel- und Familienfest zum 25-jährigen Jubiläum des Familienzentrums am Samstagnachmittag auf dem Tutti-Kiesi-Gelände. Jede Menge Vereine, Institutionen und Kooperationspartner boten an den rund 30 Ständen ein vielfältiges Programm.

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Das Familienzentrum ist wie ein Stadttor

„Das Familienzentrum ist wie ein Stadttor“, griff Bürgermeisterin Diana Stöcker zur Eröffnung den Vergleich auf, den Tobias Benz, Bürgermeister von Grenzach-Wyhlen, am Freitagmorgen in seiner Rede beim offiziellen Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten benutzt hatte. Der Vergleich habe ihr so gut gefallen, da er so treffend sei, erklärte sie, hätten sich doch früher auch die Ankömmlinge an den Stadttoren über die Gegebenheiten informiert, wie es heute viele Zugezogene, oder Familien in neuen Lebenssituationen im Familienzentrum tun.

Der Spaß für Familien steht im Mittelpunkt

Auch beim Fest konnte man sich über die Arbeit des Zentrums und einiger Kooperationspartner, wie zum Beispiel der Diakonie, dem SAK, der Freiwilligenagentur oder des Kinderschutzbunds informieren, doch der Tag stand in erster Linie unter dem Motto, Spaß für Familien zu bieten.

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Viele Stationen und ein buntes Programm

Birgitt Kiefer, Geschäftsleitung des Familienzentrums, freute sich, dass so viele Menschen den Weg zum Fest gefunden und sichtlich ihren Spaß hätten. So wurde an den Ständen der Kunstküche, Osypka, der evangelischen Kindergärten, der Gewerbeschule und der Stadtbibliothek gebastelt, während Eltern und Kinder am Stand der Evonik experimentieren konnten. Das Spieldorf Herten bot für die größeren Kinder eine Rollenrutsche und die Kleinen jagten Seifenblasen am Stand vom St. Josefshaus. Wer mehr Aktion brauchte, der konnte beim Diakonischen Werk seine Zielsicherheit beim Torwandschießen üben.

Ein bisschen ruhiger ist es beim Lesen

Für Ruhe sorgte das Vorleseangebot der Stadtbibliothek. Kinderschminken, Glitzer-Tattoos und Ballons durften ebenso wenig fehlen, wie ein reichhaltiges Verpflegungsangebot. Von veganen Hotdogs über Waffeln, Eis und Kuchen gab es fast alles, was das Herz begehrt. „Aber es gibt keine Pommes“, war die einzige Kritik, die von Seiten einiger Kinder zu hören war. Dafür gab es eine umlagerte Popcorn-Maschine.

Aufführungen lockern den Nachmittag auf

Auch diverse Aufführungen, wie zum Beispiel die Kinderballett-Gruppen der VHS lockerten den Nachmittag auf. Ein besonderes Projekt boten die Familienzentren Lörrach, Schopfheim und Weil. Sie knüpften mit den Kindern ein weit verzweigtes Netz, um Vernetzung bildhaft darzustellen. „Danke für dieses tolle Fest“, sagte eine Mutter zum Abschied, „beim nächsten Fest in 25 Jahren komme ich bestimmt wieder, dann eben mit meinen Enkeln.“