Einen Fußgängerübergang sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen für die Hännerstraße Richtung Niederhof und die Straße zum Thimos, das wünscht sich der Ortschaftsrat Oberhof von der ersten Verkehrsschau nach der Corona-Pause. Termin ist voraussichtlich der 19. Oktober.

„Wir wollen ein Querung. Was sinnvoll ist, sollen die Fachleute sagen“, so Ortsvorsteher Roland Baumgartner zu einem Fußgängerübergang auf Höhe der Bäckerei Huber. Bisher war Forderung einer Querung am Argument gescheitert, dass das Aufkommen an Fußgängern wie auch Autos zu gering sei. Baumgartner konterte mit Verweisen auf die Fußgängerampeln in Niederhof und an der Willy-Düsch-Brücke in Murg. Dort seien deutlich weniger Fußgänger unterwegs als in Oberhof: „Das ist kein Argument.“ Stoßzeit in Oberhof, so Baumgartner, sei zwischen 6.30 und 8 Uhr. Das sei auch die Zeit, in der Eltern ihre Kinder in den Kindergarten bringen, und die Schüler auf den Bus gehen. Sie alle müssten die Hännerstraße queren.

Weil die Einmündung Schmittleweg in die Hännerstraße südlich Oberhof ein gefährlicher Bereich ist, will der Ortschaftsrat dort die Geschwindigkeit auf 70 oder 80 Stundenkilometer begrenzen. Ursprünglich war an eine Tempobegrenzung zwischen Schmittleweg und Einmündung Richtung Binzgen gedacht. Schließlich übernahm der Ortschaftsrat aber den Vorschlag von Lars-Benja Bronkal (FW), stattdessen das Ortsschild bis zum ersten Haus gegenüber der Einmündung Binzgen zu versetzen und ab hier bis Niederhof auf 70 oder 80 Stundenkilometer zu begrenzen. Das wäre die einfachste Lösung.

Einen erneuten Versuch soll es für ein Tempolimit auf der Thimosstraße geben. Die Straße zum Thimos ist viel frequentiert, und immer wieder sind Fahrer dort zu schnell unterwegs. Da die Straße außerhalb des Ortsschildes liegt, können Autofahrer theoretisch bis 100 aufs Gaspedal treten. Der Ortschaftsrat will deshalb ein Tempolimit 50.