Plätze sind seit jeher so etwas wie die Brennpunkte des öffentlichen Lebens in Städten und Gemeinden. Und jetzt hat auch die Gemeinde Murg ganz offiziell ihren zentralen Ort der Begegnung und des Austauschs. Die Einweihung der Murger Mitte am vergangenen Samstag ist der glanzvolle Schlusspunkt eines viele Jahre andauernden Sanierungsprojektes. Für den Mut und die Ausdauer zur Realisierung der Murger Mitte gab es jede Menge Anerkennung, Respekt, Gratulationen und vor allem auch gute Wünsche für die Zukunft.

Das Straßendorf Murg war einmal. Das neu gestaltete Areal zeigte sich am Samstag als Begegnungsort für alle Generationen. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene feierten beim Murger Hock bei Spiel und Spaß, Musik und Verköstigung durch die Vereine bis in die Abendstunden hinein.

Auch „die Fuhls“ sorgten bei der Einweihung der Murger Mitte für Unterhaltung. Bilder: Brigitte Chymo
Auch „die Fuhls“ sorgten bei der Einweihung der Murger Mitte für Unterhaltung. Bilder: Brigitte Chymo | Bild: Brigitte Chymo

Start des Festtags bei hochsommerlichen Temperaturen war die offizielle Einweihungsfeier, bei der jede Menge Politprominenz der Murger Mitte ihre Ehre erwiesen, selbst aus dem schweizerischen Laufenburg und Murg am Walensee. Bürgermeister Adrian Schmidle streifte in seiner Begrüßung kurz die Historie der Murger Mitte, um dann all jenen zu danken, die in irgendeiner Form zu Realisierung des Projekts beigetragen hatten. Stellvertretend für alle dankte der Bürgermeister Rathausmitarbeiterin Annette Müller, die als Bauleiterin das Projekt begleitet hatte, Landschaftsarchitekt David Schlechtriem vom Planungsbüro Faktorgrün und Horst Neumann von der Firma Schleith.

Den Reigen der Gratulanten eröffnete Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD). Die Staatssekretärin würdigte insbesondere die Einbindung der Bürger in verschiedenste Projekte in der Gemeinde Murg und bezeichnete die Murger Mitte diesbezüglich als ein Leuchtturmprojekt. Bundestagsabgeordneter Felix Schreiner (CDU) erinnerte an mitunter durchaus heftige Diskussionen im Verlaufe der Realisierung und meinte: „Das Ergebnis ist das, was zählt.“ Schreiner lobte den Einsatz von Bürgermeister Adrian Schmidle, der das Projekt nach Amtsantritt 2007 angestoßen hatte: „Ich habe großen Respekt davor, das ist auch deine Murger Mitte.“

Auch Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller (CDU) sparte nicht mit Komplimenten für das „Zukunftsprojekt“: „So gestaltet man heute Gemeinschaftsleben“, sagte sie. „Murg ist eine der nachhaltigsten Kommunen“, würdigte Landtagsabgeordneter Niklas Nüssle (Grüne), wofür auch dieses Projekt stehe. Landrat Martin Kistler betonte: „Orte brauchen eine lebendige Mitte, wo Dinge, wo Dialog entsteht“ und lobte die Bürgerbeteiligung.

Von Angst vor Wasser keine Spur. Bild: Brigitte Chymo
Von Angst vor Wasser keine Spur. Bild: Brigitte Chymo

Im Namen aller Bürgermeisterkollegen gratulierte Ulrich Krieger aus Laufenburg. Gemeindeentwicklung sei eine Königsdisziplin, in die es sich lohne zu investieren, und bei der es mehr als nur um Infrastruktur ginge, sagte er. Abschließend segneten die Pfarrer Herbert Malzacher und Martin Rathgeber den Platz und die Gäste mit zuvor geweihtem Wasser aus dem Wasserlauf der Murger Mitte.

Wir nehmen Sie mit auf die Murger Mitte mit unseren Bildern:

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