Rund 10.000 Besucher und 4000 Hästräger kamen am Sonntag zum großen Narrentreffen der Vereinigung Hochrheinischer Narrenzünfte (VHN) nach Murg. Ausrichter des 52. VHN-Narrentreffens war die Narrenzunft Murg, die Planungen für das närrische Großereignis betrugen eineinhalb Jahre. 99 Zünfte, Cliquen und Guggen aus Deutschland und der Schweiz genossen dem Umzug bei schönstem Sonnenschein. Die schönsten Bilder sehen Sie hier!

<strong>Schräglage:</strong> Für ihren schrägen Lauf ist die Latschari-Clique aus Rheinfelden bekannt.
Schräglage: Für ihren schrägen Lauf ist die Latschari-Clique aus Rheinfelden bekannt.

Gegenüber früheren Narrentreffen in Murg ging die Umzugstrecke in diesem Jahr größtenteils über die Hauptstraße bis hin zur Murgtalhalle. Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr auch einen Götti-Wagen, in dem alle ehemaligen Göttis sowie der aktuelle Götti, Bürgermeister Adrian Schmidle, und Dekan Peter Berg am Umzug mitfuhren.

Eingeläutet wurde der große Tag mit einer Narrenmesse in der Kirche St. Magnus, bei dem Dekan Peter Berg die zahlreichen Narren freudig begrüßte. Anschließend fand der Zunftmeisterempfang mit Vertretern aller 99 teilnehmenden Umzugsgruppen in der Murgtalhalle statt. Zunftpräsident Roland Ebner begrüßte die zahlreichen Narren sowie Bürgermeister Adrian Schmidle und VHN-Präsident Hans-Jürgen "Häns" Dietrich.

<strong>Premiere:</strong> Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr einen Götti-Wagen, auf dem alle ehemaligen sowie der aktuelle Götti, Bürgermeister Adrian Schmidle (links), und auch Dekan Peter Berg (rechts) mitfuhren.
Premiere: Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr einen Götti-Wagen, auf dem alle ehemaligen sowie der aktuelle Götti, Bürgermeister Adrian Schmidle (links), und auch Dekan Peter Berg (rechts) mitfuhren.

Angeführt und mit Salutschüssen eröffnet wurde dann der närrische Umzugswurm um 13.31 Uhr natürlich von den Gastgebern der Narrenzunft Murg mit Narrenpolizistin Beatrix der Furchtlosen. Es folgte das Fröscheloch-Echo aus Niederhof als erste Guggenmusik, das die Zuschauer mit seinem Sound sogleich zum Hüpfen brachte.

Nach und nach folgten die Mitgliedszünfte der VHN und die Narren aus den benachbarten Gemeinden. Den Abschluss nach dem mehr als drei -stündigem Umzug machten die Hotze-Hüüler aus Rickenbach. Bund ging es zu auf der Umzugstrecke und so waren neben den Guggenmusiken und Zünften auch eine Vielzahl von Hexen, Füchsen, Vögeln, Geistern und Dämonen unterwegs.

<strong>Akrobatik:</strong> Eine beeindruckende Pyramide bauten die Bettlerkuchihexe von der Narrenzunft Karsau.
Akrobatik: Eine beeindruckende Pyramide bauten die Bettlerkuchihexe von der Narrenzunft Karsau.

Zur Freude des Narrensamens warfen die teilnehmden Zünfte großzügig mit Süßigkeiten und auch Kunststücke und Späßchen hatten die Narren auf Lager. Vor allem junge Mädchen landeten immer wieder im Konfetti-Bad oder wurden einen Teil der Strecke auf den Schultern mitgenommen. Konfettifrei blieb so gut wie kein Besucher, denn bei so vielen Narren hatte man fast keine Chance "sauber" zu bleiben.