Nach einem längeren Wahlprozess gelang es dem SV Niederhof bei seiner Hauptversammlung im Sportheim in Niederhof doch noch, eine neue Vereinsspitze zu stellen. Neu ausgearbeitet wurde eine Vorstandsspitze, die aus Oliver Zurnieden (nur für ein weiteres Jahr), Markus Oeschger und Jenniffer Eckert (neu gewählt) bestehen wird. Zurnieden, der nach zehn Jahren an der Spitze dieses Amt eigentlich niederlegen wollte, werde nun noch einmal sein „Herzblut für das dritte Kind“, wie es seine Frau beschrieb, walten lassen.

Sie werden den Verein künftig anführen (von links): Mustafa Karakus, Rainer Schuster, Oliver Zurnieden, Stephanie Weber, Sandra Klein und Jenniffer Eckert.
Sie werden den Verein künftig anführen (von links): Mustafa Karakus, Rainer Schuster, Oliver Zurnieden, Stephanie Weber, Sandra Klein und Jenniffer Eckert. | Bild: Michelle Güntert

Stephanie Weber bleibt erste Kassiererin und Sandra Klein zweite Schriftführerin. Einen Amtswechsel gab es beim ersten und zweiten Spielbetriebsleiter der Herren. Tobias Butowski schied aus ersterem Amt aus, da er ab sofort die zweite Mannschaft trainieren wird. Ins Amt gewählt wurde Rainer Schuster, der als bisheriger zweiter Leiter durch Mustafa Karakus ersetzt wird. Die Spielbetriebsleitung der Damen ist nun Vorstandsaufgabe und wurde nicht neu besetzt. Julius-Peter Langer, der sich bisher darum kümmerte, wurde aus dem Vorstand verabschiedet.

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Der zweite Höhepunkt des Abends bestand in der Ehrung einiger treuer Vereinsmitglieder. Insgesamt konnten 26 Mitglieder für zehn bis 50 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet werden. Namentlich waren das für 50 Jahre Gerd Kammerer, Lothar Oeschger, Dieter Ruf und Markus Zumkeller. Sie wurden mit der goldenen Ehrennadel belohnt. Gemeinsam blickte man außerdem auf die sportliche Leistung der vergangenen Saison zurück. Die erste Mannschaft belegte zwar den letzten Platz in der Liga, richte den Blick aber zukünftig nach vorne. Bei der zweiten Mannschaft wurde Dennis Sutter als Trainer nach sechs Jahren verabschiedet. Neuer Trainer ist Tobias Butowski.

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Bei der dritten Mannschaft waren hauptsächlich Personaldefizite zu verzeichnen, was letztendlich zu einer ungenügenden Saison mit nur zwei erspielten Punkten führte. Man blicke aber auch hier positiv in die Zukunft. Bei der Damenmannschaft gab es ähnliche Probleme zu verzeichnen: Standen während der Saison noch ein Sieg gegen die zweite Damenmannschaft des SC Freiburg im Zuge einer Pokal-Teilnahme und das 50-jährige Jubiläum im Mittelpunkt, zeigte die Mannschaft zu Ende aufgrund interner Streitigkeiten Auflösungserscheinungen. Es konnte jedoch zu Saisonende eine neue Mannschaft aufgebaut werden. Von der eigenen Jugend konnten vier Spieler in den aktiven Bereich versetzt werden. Die Frauen-Gymnastik-Gruppe und die acht Mitglieder der Senioren hatten von einem guten Miteinander berichten können. Bürgermeister Adrian Schmidle fasste zusammen: „Der SV Niederhof befindet sich auf dem Weg durch ein kleines Tal, das mit vereinten Kräften überwunden werden kann.“