Die Liste der Sachbeschädigungen 2019 in der Gemeinde ist lang und füllt inzwischen ein ganzes DIN A4 Blatt. Vor allem aber kosten die Beschädigungen viel Geld. Rund 20.000 Euro musste die Gemeinde in diesem Jahr schon aufbringen, um Straßenlaternen zu reparieren oder Graffiti zu entfernen.

„Das sind Steuergelder“, meinte Bürgermeister Adrian Schmidle in der Gemeinderatssitzung am Montagabend und meinte weiter: „Das ist Geld, das uns fehlt und für Sinnvolleres ausgegeben werden könnte.“ Seine Bitte an die Bürger der Gemeinde Murg: „Melden Sie sich, wenn Ihnen etwas auffällt.“ Sachdienliche Hinweise könnten an den Hauptamtsleiter, Leiter des Technischen Bauamts aber auch an jeden anderen Mitarbeiter im Rathaus gegeben werden.

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Die Liste der Sachbeschädigungen zeigt, dass mit dem wärmeren Wetter im März auch gleich die Verursacher unterwegs sind. Besonders beliebt ist es, Straßenlaternen zu beschädigen, indem die Lampenköpfe eingeschmissen werden. Alleine diese Schäden am Eisweiherweg und in der Weiermattstraße in Murg summieren sich inzwischen auf 4700 Euro. In der Bahnunterführung in Murg wurden außerdem die Deckenleuchten erheblich beschädigt. Diese Schadenssumme beläuft sich auf 3500 Euro.

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Inzwischen nicht mehr zu übersehen ist, dass wieder Sprayer unterwegs sind. Etwa am Fuchlochbrunnen beim Schwimmbad, beim Bauamt am Bahndamm, am gesamten Bahnhofareal und Buswartehäuschen. Auch das Buswartehäuschen in Oberhof ist betroffen. Oft werden auch Verkehrsschilder unleserlich gemacht. Die Schäden durch Graffiti belaufen sich mittlerweile auf knapp 6000 Euro. „Das ist nicht mehr richtig zu entfernen“, weiß Bürgermeister Adrian Schmidle aus Bemühungen des Bauhofs, die Schmierereien zu entfernen.

Auch der Kunstrasenplatz in der Breitematt wurde in Mitleidenschaft gezogen. Unbekannte waren auf dem Platz mit Motorroller und durchdrehenden Reifen unterwegs und verursachen einen Sachschaden von 2000 Euro.