Im Ortschaftsrat Oberhof hat Ursula Rünzi schon seit Jahren ihren angestammten Platz. 2009 war Rünzi zum ersten Mal für die Freien Wähler angetreten und hatte den Sprung auf Anhieb geschafft. Über ihre Motivation, seinerzeit in die Kommunalpolitik einzusteigen, sagt Rünzi: „Ich wollte mit dazu beitragen, dass das Leben im Dorf aufrechterhalten bleibt.“

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Bei den Kommunalwahlen im Mai kandidierte Rünzi zusätzlich zum Ortschaftsrat auch für den Gemeinderat. Auch diese Kandidatur klappte auf Anhieb. 1165 Stimmen konnte Rünzi auf sich vereinigen. Das Ergebnis freut sie: „Es haben mir auch viele aus den unteren Ortsteilen ihre Stimme gegeben.“

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Ebenso erfreulich ist für Ursula Rünzi, dass trotz der Abschaffung der Unechten Teilortswahl weiterhin Vertreter aus Oberhof mit am Murger Gemeinderatstisch sitzen und sie ihre Zahl sogar von zwei auf drei Sitze erhöhen konnten: „Das zeigt, dass die Bewohner der oberen Ortsteile verstanden haben, dass es wichtig ist, zu wählen.“

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Die neue Gemeinderätin will sich dafür einsetzen, dass die Attraktivität der Murger Ortsteile erhalten und künftig noch weiter gestärkt wird. Als wichtige Eckpfeiler nennt sie die Bereitstellung von Bauplätzen und den Breitbandausbau. Beides sei notwendig, um die jungen Menschen vor Ort zu halten, davon ist Ursula Rünzi überzeugt. Breitband sei gerade für junge Frauen wichtig, weil sie so im Home Office berufstätig sein könnten.

Rünzi wünscht sich außerdem, dass die Jugendarbeit in den Ortsteilen wiederbelebt wird: „Außer der Jugendfeuerwehr ist nichts mehr.“ Auch die Murger Mitte ist Rünzi ein Anliegen: „Die Murger Mitte soll mit verantwortungsvollem Blick auf die Haushaltsmittel fertiggestellt werden.“ Sie findet es schade, dass viele zum Thema Murger Mitte immer nur die Treppe sehen: „Es geht ja auch um die Verkehrssituation in der Murger Mitte.“

Rünzi sieht sich zudem als Ansprechpartner für alle Vereine und ist selbst auch in den beiden Vereinen Lebendiges Oberhof und Gesund und Fit in Oberhof aktiv. „Das soziale Engagement im Dorf ist wichtig“, sagt sie.