„Traum- und sagenhaft“ war das Motto des Jahreskonzertes der Feuerwehrmusik Murg unter der Leitung von Robert Rüegsegger. Das Konzert in der Murgtalhalle besuchten unter anderem Bürgermeister Adrian Schmidle, der Bezirksvorsitzende Peter Matt und der Bezirksdirigenten Peter Fräßle. Den Abend eröffneten der Nachwuchs aus der Ausbildungsgemeinschaft Murg-Niederhof unter der Leitung von Sabrina Kurz.

Das Jugendorchester spielte das Stück „Prelude to A Festival“ und das Juniororchester „Wenn der Elefant in die Disco geht“. Gemeinsam spielten alle Jungmusiker, die zwischen einem und vier Jahren Musik machen „I Have A Dream“ von Abba.

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Im Anschluss erläuterte der Vorsitzende der Feuerwehrmusik Michael Bäumle, dass bei diesem Konzert die „Instrumente, ihre Funktionen im Orchester und die Menschen dahinter“ im Zentrum stehen. Daher wurden alle Orchestermitglieder mit ihren Instrumenten vorgestellt. Lea Bäumle und Anja Stabile führten durch das Programm.

Musikalischer Rundflug

Den musikalischen Teil eröffnete die Titelmelodie des Animationsfilmes „Drachenzähmen leicht gemacht“, die aus einem Wechselspiel lieblicher Passagen und kraftvoller Stellen bestand. Mit „Flight“ nahm die Feuerwehrmusik Murg die zahlreichen Zuhörer mit auf einen musikalischen Rundflug über die Alpen. Einen aufkommenden Sturm imitierten die Musiker unter anderem mit Plastiktüten, Trommel- und Pfeifgeräuschen.

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Die „Kilkenny Rhapsody“ führte musikalisch ins urig-keltische Irland. Mit den „Dramatic Tales“ von Markus Götz kehrte die Reise zurück in den Hotzenwald, denn das Stück untermalt die Sage vom Todten Moos. Vor der Pause war das romantische Stück „La Rosa“ den vier neuen Mitspielern gewidmet, die aus dem Nachwuchsorchester in die Feuerwehrmusik übernommen wurden. An der Trompete werden den Verein Daniel Giegrich und Max Kammerer und am Schlagzeug Nolik Volle und Jeremy Stowasser verstärken.

Der zweite Teil begann mit dem Schweizer Militärmarsch „Bellinzona“. Es schloss sich die musikalische Inszenierung des Märchens „Der Froschkönig“ an. Alexander Hammel an der Solo-Posaune ahmte den leidenden Frosch in allen verfügbaren Tonlagen nach. Mit der „Königin der Dolomiten“ und dem Werk „7 Mühlen“ wurde das Konzert durch die musikalische Nachzeichnung malerischer Orte abgerundet. Nach den zwei extravaganten Zugaben „Campari Soda“, bei welcher drei Musiker es sich an einer Bar gut gehen ließen und dem „Blues für eine tote Katze“ durfte die Feuerwehrmusik die Bühne verlassen.

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