Der Dreikönigshock des Murger Ortsteils Oberhof bietet Gelegenheit für „Gespräch miteinander, Neuigkeiten zum Dorfleben, Kontaktpflege und die Möglichkeit, Neubürger in die Dorfgemeinschaft zu integrieren“, führte Ortsvorsteher Roland Baumgartner in seiner Eröffnungsrede zur 25. Ausgabe des Dreikönigshocks in der Thimoshalle in Oberhof aus. Diese Dorfgemeinschaft gemeinsam zu leben, sei überaus wichtig, sagte Roland Baumgartner.

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Baumgartner zitierte Albert Einstein: „Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller.“ Er begrüßte die zahlreichen Gäste, die die Thimoshalle nahezu füllten. „Wir tun alle gut daran, die Wünsche nicht allzu hoch zu hängen, sondern zur Kenntnis zu nehmen, dass es uns allen recht gut geht. Dafür sollten wir dankbar sein“, sagte er.

Die Strahlen der Wintersonne tauchten die Thimoshalle in helles Licht, als die Sternsinger sangen: „Frieden bringen wir, Frieden sei mit dir“. Die Spenden, die die Sternsinger sammeln, fließen an ein Kinderheim in Peru.

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Baumgartner blickte auf die wichtigen Punkte des Dorfgeschehens zurück: Fasnacht, Musikfest, Sommerferienprogramm, Kleiderbörse und Volkswandertag, um nur die wichtigsten zu nennen. Nicht ganz einfach sei die Suche nach Mitgliedern, die sich einbringen und Verantwortung übernehmen, sagte Baumgartner. Er sei stolz darauf, dass die Mitgliederfindung und Jugendarbeit in Oberhof gut funktioniere. Ein Beispiel liefere der Musikverein. Der Ortsvorsteher betonte, dass der Ortsteil Oberhof das erste Mal drei Gemeinderäte in Murg stelle. Kleine und größere Projekte, wie Gemeindeweg, Feuerwehrhaus, Bürgertreff und Kindergarten „Regenbogen“, zeigten auf, dass Vorhaben nur mit dem Engagement der Bürger zu schaffen sei.

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Aktuell hat Oberhof 844 Einwohner, davon 780 mit Deutscher Staatsbürgerschaft. 17 verschiedene Nationen wohnen in Oberhof. 2020 soll das Begonnene mit Vehemenz weitergeführt werden. Eine größere Verkehrssicherheit stehe besonders im Fokus, insbesonders die Überquerung der L 151. Baumgartner dankte in seinen Schlussworten all denjenigen, die sich in das Dorfgeschehen eingebracht haben: „Aus vielen kleinen Dingen wird ein großes Ganzes.“ Unterhaltungsspiele und „GFOrobic“ mit schwungvollen Tänzen rundeten den gelungenen Dreikönigshock ab.