Das Jahreskonzert des Musikvereins Niederhof war in diesem Jahr von Fernweh getrieben. So wurden die zugesandten Postkarten aus der ganzen Welt von Aktiv- und Passivmitglieder gesammelt und zwölf Länder für die musikalische Reise ausgewählt. Das Jugendorchester eröffnete den Abend unter dem Motto „Liebe Grüße aus....“ mit dem Stück Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel.

Mehr als 300 Besucher

Die gut besuchte Sabine-Spitz-Halle in Niederhof war mit über 300 Gästen voll ausgelastet. Die drei Moderatoren für das Jugendorchester Jannik Bäumle, Jaron Kurz und Sara Müller sagten die Stücke bildhaft und anschaulich an. Die Jugendlichen erwähnten „fünf von uns haben das bronzene Leistungsabzeichen bestanden. Wir gratulieren Sara Müller, Melia Hübsch, Christoph Giegrich, Cadrik Kurz und Jannik Bäumle“. Auch die zweite Gruppe mit Kindern ab acht Jahren begeisterten mit einem eigenen Stück. Die beiden Gruppen verabschiedeten die Zuschauer mit „Happy T(w)ogether“.

Film über Flugsicherheit

Der zweite Teil wurde mit einem Film über Flugsicherheit eingeleitet. Das Orchester startete mit dem Stück „Zeitlos“ zugleich mit dem startenden Flieger. Sabine Engelsmann sagte anschließend „Reisen bietet die Möglichkeit zu entspannen aber auch Inspiration zu finden“. Weiter ging es mit rhythmischen Flamenco aus Spanien. In der Cuba Suite war alles vertreten – von sanften Klängen zum Träumen bis zu kräftigen Einlagen.

Solo-Einlagen als Höhepunkt

Andreas Schwer glänzte mit einer Solo-Einlage. Das Lied „Farmers Tuba“ aus Österreich wurde speziell für die Tuba komponiert. Der Höhepunkt an diesem Abend war die Gesangseinlage von Alexander Hammel mit dem Lied aus Italien „Volare“. Unter großem Applaus nahm er wieder seinen Platz bei den Posaunen ein. Eine weitere Überraschung war der Auftritt der drei Alphörner zu dem Beitrag aus der Schweiz „Greetings from Switzerland“. Die drei Musiker Gusti Gamp, Francesco Provenzano und Florian Döbele spielten das Instrument mit so viel Gefühl, das es sich nahtlos in das Orchester einfügte. Vorstandsmitglied Florian Döbele bedankte sich bei allen Mitwirkenden, die den Abend mit ihrer Unterstützung erst möglich machten. Nach zwei Zugaben und viel Applaus für die Musiker konnte man den Abend mit einem Glas Sekt ausklingen lassen und die nächste Reise planen.