Ehrungen und eine Satzungsänderung standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Hotzenwälder Wanderfreunde Laufenburg-Murg, die im Café „Rheinblick“ in Murg abgehalten worden war. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde in Abwesenheit Doris Deklerski geehrt. Für 15 Jahre geehrt wurden Johanna Berger, Gerald Knapp, Luigi Maenza (abwesend), Cora und Heiko Strittmatter. Für zehn Jahre geehrt wurde Hildegard Merkel. Für 15 Jahre im Vorstand wurde dann der Stellvertreter Georg Krause geehrt. Für zehn Jahre in der Vorstandschaft wurde Schriftführerin Tanja Strittmatter geehrt.

Mit der Satzungsänderung, dass das Vereinsvermögen bei Vereinsauflösung an Laufenburg und Murg falle, bis sich ein neuer Verein gegründet habe, erklärten sich die Mitglieder einverstanden. Grußworte von der Gemeinde gab es dann von Georg Kirschbaum. „Ich finde es immer erstaunlich, wie viele Mitglieder zur Hauptversammlung kommen. Ich komme immer wieder gerne zu Euch. Ihr habt über 500 Kilometer geleistet, das ist eine tolle Sache“, lobte Kirschbaum die versammelten Mitglieder.

„Was wäre eine Gesellschaft ohne Vereinsleben“

„Das Wandern steht bei uns im Vordergrund, aber auch die Kameradschaft ist wichtig“, betonte dann der Vorsitzende Anton Huber. „Beteiligt Euch weiterhin am Vereinsleben“, bat er die Mitglieder. Ein Anliegen sei ihm auch die Werbung neuer Mitglieder, erklärte Huber. „Was wäre eine Gesellschaft ohne Vereinsleben“, so Huber. Einige Aktivitäten hätten auch im laufenden Vereinsjahr stattgefunden. Unter anderem hätten sie einen dreitägigen Ausflug nach Durbach gemacht, fuhr der erste Vorsitzende dann fort. Straßburg, Schloss Staufenberg und ein Bienenkundemuseum im Münstertal seien dabei die Stationen gewesen.

Für das kommende Jahr seien zwei Busfahrten geplant, einmal nach Mühlhausen im Juli und einmal nach Pulversheim an Karfreitag. Ein kleiner Bus könne bei entsprechender Teilnehmerzahl gebucht werden. Wandertage hätten sie im Februar und April durchgeführt. Im Juni seien sie beim Helferfest mit „Führung im Textilmuseum Brennet“ gewesen, im Juli sei man Gast beim Helferfest der „WG Aare-Rhein-Stein Fest mit einer Fahrt ins Blaue gewesen. Ein Zitat von Sokrates gab der Vorsitzende dann den Wanderfreunden mit auf den Weg „Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen“.