Die Wave-Trophy, die größte jährlich stattfindende Elektromobil-Rallye der Welt, hat am gestrigen Dienstag auf dem Bürgerplatz in Murg Halt gemacht. 15 Autos mit Elektrontrieb wurden dabei vorgestellt. Kaum erwarten konnten es anschließend die 90 Schüler aus Niederhof und Murg, mit den Flitzern mitfahren zu dürfen.

Lange schon bevor die Autos rund um den Bürgerplatz fuhren, kamen sie vielfach hupend auf den Platz, da ihre Motoren schließlich nicht zu hören waren. Matthias Breust verwies die Autos auf ihre Startplätze, ehe Bürgermeister Adrian Schmidle alle begrüßte. Wie er ausführte, hat er seinen Urlaub in Norwegen verbracht, wo er von den vielen vorbeifahrenden E-Fahrzeugen überrascht war. Dass Murg bei dieser Rallye als Halt vorgesehen wurde, habe ihn besonders gefreut. Dass der Klimaschutz auch in Murg eine besondere Bedeutung habe, sei auch daran zu sehen, dass die Gemeinde bereits sechs Fahrzeuge mit Elektroantrieb habe.

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Nachdem er Organisator Matthias Breust ein Präsent überreicht hatte, richtete auch der erste Landesbeamte des Landkreises Waldshut, Jörg Gantzer, herzliche Begrüßungsworte an die Teilnehmer und Gäste. Er gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass die Gemeinde Murg spontan bereit gewesen sei, das „Highlight der Klimaschutzwoche“, die Wave Trophy, zu beherbergen. Wie Gantzer weiter ausführte, seien derzeit die Auswirkungen des Klimawandels in unseren Wäldern besonders eindrücklich. Umso mehr begeistere es ihn, dass mit der Wave-Trophy eine wunderbare und originelle Werbung für den Klimaschutz gemacht werde.

Nun erfolgte das Startzeichen für die 15 Fahrzeuge, die einzeln an der großen Zuschauerkulisse Halt machten, wobei dann die Fahrzeugbesatzung eine Minute Zeit hatte, die Besonderheiten zu erklären. Öffnende Flügeltüren, Autopilot, Reichweite und die Höchstgeschwindigkeit waren Aspekte, die besonders interessierten.

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Kaum erwarten konnten es die 90 Kinder, bis sie zu ihrem Lieblingsauto eilen konnten, denn sie waren an diesem Vormittag die Preisrichter. Dass dabei ein alter umgebauter VW-Bus nicht als Sieger hervorging, war schon im Vorfeld klar, auch ein Wagen mit großen Flügeltüren war nicht der Hit bei der Jugend. Vielmehr war es ein Tesla, den mehr als ein Drittel der „Wertungsrichter“ umlagerte und der somit unangefochten Sieger wurde. Zum Abschluss des Vormittags durften die Schüler mit den E-Fahrzeugen eine Runde um den Platz mitfahren. Danach verließ die Kolonne hupend Murg und steuerte als nächste Etappe Friedrichshafen am Bodensee an.