Zu den fünf neuen Gemeinderäten am Murger Ratstisch gehört auch Angelika Eckert aus Oberhof. Mit 1684 Stimmen erzielte sie das zweitbeste Stimmenergebnis in der CDU. Das gute Ergebnis kommt nicht von ungefähr. Eckert ist alles andere als ein Neuling in der Kommunalpolitik.

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Seit 1997 wohnt die Gemeinderätin in Oberhof und ließ sich 1999 bei den Kommunalwahlen erstmals auf die Liste der CDU setzen. Ihr Motivation war und ist: „Wir sind in einem Land auf die Welt gekommen, in dem wir eine Demokratie haben. Das ist ein Glück. So kann ich mitwirken, dass diese Demokratie Bestand hat.“ Die Stimmenanzahl reichte damals nicht ganz, aber beim nächsten Versuch im Jahr 2004 klappte es. Eckert kam für die CDU in den Ortschaftsrat Oberhof.

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Zwei Jahre später wurde sie Nachfolgerin vom scheidenden Ortsvorsteher Hanspeter Biehler: „Ich konnte mir das erst gar nicht vorstellen. Aber ich wollte, dass es weitergeht“, erinnert sich Eckert. 2009 folgte auch der Sprung als gewähltes Gemeinderatsmitglied an den Ratstisch in Murg.

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Nach acht Jahren als Ortsvorsteherin kandidierte Eckert 2014 nurmehr für den Ortschaftsrat und übernahm als gewählte Ortschaftsrätin die Stellvertretung des Ortsvorstehers. Dass Eckert 2019 für den Ortschaftsrat und wiederum für den Gemeinderat antrat, hat nicht nur damit zu tun, dass es die familiäre Situation zulässt: „Demokratie lebt vom Mitmachen.“ Die allgemeine Politikverdrossenheit und die extremen politischen Tendenzen, die stärker werden, beunruhigen sie: „Damals waren die Juden das Feindbild, heute sind es die Asylanten.“ Eckert will sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die christlichen Werte einsetzen: „Das sind für mich Grundwerte, die für mich von Bedeutung sind.“

Im Vereinsleben integriert

Als Bürgervertreterin von Oberhof ist Eckert bestens in das Vereinsleben integriert. Sie ist Gründungsmitglied des GFO und Bürgervereins „Lebendiges Oberhof“, begleitet das Café „Miteinand“ und initiierte und organisiert über den Bürgerverein auch das Sommerferienprogramm. In ihrer Freizeit wandert Eckert gerne: „Ich hab schon zweimal den Jakobsweg gemacht.“