Bis spätestens November sollen die Gehwege entlang der Hauptstraße zwischen Kreuzung Friedhofstraße bis Wettegasse saniert werden. Dabei werden auch die Medienleitungen verlegt und die Straßenbeleuchtung erneuert.

Zu diesen Arbeiten sind nach Ausschreibung zwei Angebote eingegangen. Die Firma Kaiser (Grießen) erhielt den Zuschlag für 234 019 Euro. Weil auch die Stromversorgung betroffen ist, beteiligt sich die Energieversorgung Klettgau-Rheintal (EVKR) mit 32 881 Euro. Die Kostenkalkulation war von einem Gesamtbetrag von 185 000 Euro ausgegangen, also rund neun Prozent weniger. "Derzeit sind Preissteigerungen von 15 bis 20 Prozent üblich", erklärte Ralf Mülhaupt vom Ingenieurbüro Tillig, dem Planung und Bauüberwachung der Tiefbauarbeiten obliegt.

Gemeinderat Urban Rehm regte an, die Ausführungszeiten für die Arbeiten vertraglich festzulegen und zu begrenzen. "Bei den Erschließungsarbeiten im Baugebiet Bettleäcker war das Vorankommen der Bauarbeiten ein Fiasko, das darf so nicht wieder passieren", äußerten die Gemeinderäte ihren Unmut über verschleppte Arbeiten, die sich über einen sehr langen Zeitraum hinzogen.

"Bei der Vergabe sollten wir darauf achten, dass die beauftragte Firma die Arbeiten in einer angemessenen Frist ausführt und zum Abschluss bringt", betonte Axel Holzscheiter und verlangte weitere rechtliche Vereinbarungen, um eine Bauzeitfrist durchzusetzen. Fakt ist, dass derzeit alle Firmen in der Baubranche extrem ausgelastet sind. Es mangelt an Personal und ausgebildeten Fachkräften, die Firmen stehen unter großem Zeitdruck.

"Wir versuchen mit den ausführenden Firmen gut zu kommunizieren, dadurch sollte eine für alle Beteiligte verträgliche Bauzeit zu erreichen sein", erklärte Mülhaupt.