Der erste Spatenstich zum Kreisverkehr in Lottstetten ist getan. Nachdem das Regierungspräsidium 2017 den Antrag auf Förderung abgelehnt hat, wurde 2018 eine Zusage erreicht. Diese erfolgte über das Landratsamt. Im März hat der Gemeinderat den Auftrag vergeben. Die Entscheidung fiel für das Ingenieurbüro Tillig in Dogern. Die Bauausführung übernimmt die Firma Schleith aus Walsahut-Tiengen.

Viele Aufgaben

Neben Planung und Zuschussantrag gab es zahlreiche Aufgaben: Die Verwaltung hat die Anlieger informiert. Der Gemeindeordnung musste entsprochen werden und so waren mit dem Land sowie dem Landratsamt Vereinbarungen zu treffen. Der Verkehr wurde gezählt und mit dem Straßenverkehrsamt/Straßenbauamt die Umleitung festgelegt. Die Informationsveranstaltung zum Bau des Kreisverkehrs und seiner Umleitungsstrecken besuchten zahlreiche Interessenten. „Der Bau des Kreisverkehrs beinhaltet die größte Investitionssumme, die in meiner Amtszeit getätigt wird“, sagte Bürgermeister Jürgen Link. „Ich bin froh, zuverlässige Partner an meiner Seite zu haben, die dieses Projekt vorantrieben und den Beginn der Realisierung möglich machten.“

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Die Auftragssumme beläuft sich brutto auf 1 484 652 Euro. Davon trägt die Baukosten zur Sanierung des Gehwegs und den Austausch der Straßenbeleuchtungskabel in der Schitterlestraße allein die Gemeinde. Es bleiben 1 392 113 Euro für den Kreisverkehr. Der Zuschuss beträgt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Maßnahme wird von Bund (B 27), Landkreis (Hauptstraße) und Gemeinde Lottstetten als Straßenbaulastträger (Schitterle- und Industriestraße) getragen, die Kosten werden geteilt. Die Verantwortung liegt bei der Gemeinde Lottstetten. Der Kreisverkehrsdurchmesser liegt bei 40 Metern, um das Unfallrisiko zu verringern. Die Fertigstellung soll planmäßig zum 15. November erfolgen.