Basel (sk) Eis ist dieser Tage im Zoo Basel bei Javaneraffen oder Nashörnern sehr beliebt. Für ein Affen-Eis werden Gemüse- oder Fruchtstücke mit Wasser in einem Pappbecher eingefroren. Bevorzugte Sorte der Panzernashörner ist Möhre/Banane/Rote Bete. Die Pfleger legen für sie die Futterstücke in einen großen Wassereimer und frieren das Gemisch ein zum Rieseneis. Mit eingefroren wird eine an einer Metallscheibe befestigte Kette. Das Eis wird dann – ohne Eimer – an einem Ast aufgehängt, so dass die Nashörner daran schlecken können. Aber, auch wenn die Tiere es mögen, nötig ist es nicht.

Jede Tierart hat eigene Strategien, die Hitze zu überstehen. Nashörner nehmen auch gern ein kühles Bad und Nashornbulle Jaffna liebt es, zu duschen. Für diejenigen, die eine Abkühlung schätzen, sind in den Zoo-Anlagen aber auch immer Kühlmöglichkeiten vorhanden. Und wenn’s zu heiß wird, hilft auch Schwitzen. Dies können aber nicht alle Tiere gleich gut. Schweine und Nashörner suhlen deshalb gerne im Schlamm, manche Tiere drücken sich an den feuchten Boden, lecken sich das Fell oder hecheln. Im Zoo gibt’s viele Möglichkeiten zu sehen: Bisons legen sich eine „Kurzhaarfrisur“ zu, Schneeleoparden verziehen sich in den Schatten. Störche koten sich auf die Beine, was etwas Kühlung verschafft.

Eiszeit: Das nächste Nashorn-Eis gibt’s am Sonntag, 15. Juli, zirka 10 Uhr.