Landrätin Marion Dammann wird bei der Landratswahl am 4. Dezember für eine zweite Amtszeit kandidieren. Das gab sie bei der letzten Sitzung des alten Kreistags am Mittwoch bekannt. Sie habe einen intensiven Überlegungsprozess hinter sich, erläuterte die 58-Jährige dem Gremium. Es habe viele Gründe gegeben, nicht mehr zu kandidieren, unter anderem, wie manche Bürger mit politischen Themen oder öffentlichen Personen umgehen. „Aber es gab bessere Gründe, die sagten, ich sollte wieder antreten“, erklärte die ausgebildete Juristin. Vor knapp acht Jahren sei sie sehr ambitioniert gestartet, es gab viele Herausforderungen zu bewältigen, auch solche, die sie nicht erwartet und nicht gewünscht habe. Aber die gute Zusammenarbeit in der Verwaltung und mit den Mitgliedern des Kreistags habe ihr die Entscheidung sehr erleichtert. Sie habe die Hoffnung, dass das positive Klima auch im neuen Kreistag herrschen wird.


Das Gremium trage mit, dass die Verwaltung weiter modernisiert wird, außerdem gebe es große Projekte, die sie weiter begleiten und mit dem Kreistag fortschreiben möchte. „Wichtig ist mir ein gutes Miteinander der Städte und Gemeinden im Landkreis, und meine kommunalen Wurzeln werde ich weiterhin pflegen“, sagte sie. Die trinationalen Beziehungen, eine Spezialität des Landkreises, machten ihr viel Freude. „Wenn ich gewählt werde, gehe ich mit großer Freude, ganzer Kraft und viel Energie in die zweite Amtszeit“, sagte Marion Dammann, die aus allen Fraktionen viel Applaus erhielt.