Der Zukunftstag am 15. Oktober im Burghof wird wieder die Plattform sein, an der zusammengeführt wird, was das Zukunftsforum Lörrach+ zehn Monate lang erarbeitet hat. Es stellt in diesem Jahr das Thema Klimaschutz in den Mittelpunkt. Der Zukunftstag, der um 18 Uhr beginnt, ist wieder Schluss- und Höhepunkt dessen, was im Zukunftsforum läuft. Die Projekte aber werden auch danach kontinuierlich weiterverfolgt.

  • Was bisher geschah: Das Zukunftsforum Lörrach+, getragen von der Schöpflin Stiftung und dem Netzwerk Fairnetzt und hauptamtlich geleitet von Lukas Harlan, Frank Leichsenring, Isabell Schäfer-Neudeck und Nathalie Carter, stellt jeweils ein von einem Beirat bestimmtes Thema ins Zentrum. In diesem Jahr heißt es „Lörrach kann Klima!“ Seit Ende März wird es in Denkwerkstätten, Projektcamps und Umsetzungswerkstätten entwickelt. Neue Methoden und Formate waren die Konsequenz aus Erfahrungen der Vorjahren. So kommt die Methode des „Design Thinking“ zum Einsatz, die, so Isabell Schäfer-Neudeck, am Nutzer orientiert ist und nicht bei einem übergeordneten Konzept ansetzt. Björn Schmitz moderiert das professionell.
  • Die Formate: Das Zukunftsforum kennt drei Formate mit je eigenen Terminen. Bei den Denkwerkstätten, die jedem offen stehen, gibt es in der Regel einen Input zum Jahresthema. Beim dritten Termin Ende Mai etwa war die Stadt Lörrach zu Gast und gab einen Überblick über die klimapolitische Bemühungen der Kommune. Es wurden auch konkrete Ansätze entwickelt. Bei der vierten Werkstatt am 23. Juli werden die Gruppen, die an Projekten arbeiten, Zwischenergebnisse präsentieren.

Diese Arbeit geschieht in den Projektcamps. Gruppen kümmern sich um nachhaltige Mode, Mobilität, einen Nachhaltigkeitsleitfaden für Unternehmen, Begegnungsräume und das Thema Wohnen unter der Überschrift optimierte Raumnutzung – jedes der Themen ist dem Schwerpunkt Klima verpflichtet. Während die Projektcamps zwar nicht hermetisch sind, ist hier doch eine personelle Kontinuität gefordert. Offen sind dagegen wieder die Umsetzungswerkstätten. Sie haben den Charakter von „Sprechstunden“ für alle, die bereits ein Projekt entwickeln und Unterstützung von erfahrenen Mentoren brauchen. Ziel ist eine Begleitung auch für bestehende Projekte aus den bisherigen beiden Zukunftsforen.

  • Der Wettbewerb: Etwas modifiziert wurde in diesem Jahr auch der Wettbewerb. Statt drei Jurypreisen gibt es noch einen, mit 2000 Euro dafür höher dotierten. Ein Publikumspreis ist mit 1000 Euro dotiert. Vom 19. Juli bis 12. September kann jeder online an der Abstimmung für den Publikumspreis teilnehmen. Nicht nur die Projekte aus den Camps können sich bewerben, aber alle Vorhaben müssen sich am Jahresthema orientieren und mindestens einmal an den Umsetzungswerkstätten teilgenommen haben. Der Preis, sagt Lukas Harlan, „mobilisiert unheimlich“. Bei der Auflage 2018 stimmten viele mit ab. Außerdem gehe es darum, Engagement zu würdigen.
  • Der Zukunftstag: Mit Uwe Schneidewind vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie hält den Impulsvortrag wieder ein prominenter Redner. Auf dem Podium sitzen ein Vertreter von Plant-for-the-Planet, Thilo Bode von Foodwatch, ein Fridays- for Future-Vertreter und die Stadt. Das Gespräch wird ins Publikum geöffnet. Nach diesem Impuls werden die Projekte des Zukunftsforums 2019 vorgestellt, außerdem Organisationen und Unternehmen, die im Bereich Klimaschutz unterwegs sind. Präsentiert wird auch, was aus den Projekten der vergangenen Jahre geworden ist und wer die Preise erhält.

Alle Infos auch zum Wettbewerb im Internet:
http://ww.zukunftsforum-loerrach.de

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