Noch ist nicht klar, ob in Laufenburg und Murg diesen Sommer die Freibäder öffnen werden. Zwar hat die Corona-Lenkungsgruppe der Landesregierung erklärt, dass Bäder in Baden-Württemberg vom 6. Juni an wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Dies ist wegen der weiterhin bestehenden Corona-Gefahr aber nur unter strengen Vorgaben möglich.

Unter anderem wird ein Betriebskonzept verlangt, das die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften regelt. Den Gemeinden liegen aber noch keine Verordnungen vor, in denen die Landesregierung festschreibt, welche Voraussetzungen genau erfüllt sein müssen, damit ein Freibad wieder den – eingeschränkten – Betrieb aufnehmen kann.

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Der Eingang der entsprechenden Verordnungen werde auf Anfang nächster Woche erwartet, erklärte der Laufenburger Bürgermeister Ulrich Krieger auf Anfrage unserer Zeitung. Erst wenn diese vorlägen, könne die Stadtverwaltung prüfen, ob sie die verlangten Voraussetzungen überhaupt erfüllen könne und danach über das weitere Vorgehen beraten. Ähnlich äußerte sich Kriegers Murger Amtskollege Adrian Schmidle.

Zum wiederholten Male kritisierte Krieger, dass die Landesregierung öffentlich Lockerungen verkünde, ohne dass klar sei, wie diese konkret umgesetzt werden sollten: „Es ist wie immer: Von der Politik werden Überschriften formuliert, das Kleingedruckte fehlt allerdings noch!“

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