Bedingt durch die Corona-Pandemie ist in diesem Jahr vieles anders. Auch die Sternsingeraktionen können pandemiebedingt nicht in gewohnter Weise stattfinden. Damit die Häuser dennoch nicht ohne Segen bleiben, haben sich die Kirchengemeinden neue Wege einfallen lassen, um den Segen zu bringen und dabei auch Spenden zu sammeln.

In den Pfarreien der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck werden im Januar Vertreter der Sternsinger in den Straßen unterwegs sein und Grußbotschaften mit gesegnetem Segensaufkleber in die Briefkästen werfen oder den Segen direkt an den Haustüren anbringen. Unterstützung für die zahlreichen Sternsingerprojekte erbittet die Seelsorgeeinheit durch eine Überweisung. Die Kontonummer ist auf der Grußbotschaft angegeben.

In Murg und seinen Ortsteilen, die zur katholischen Seelsorgeeinheit Bad Säckingen-Murg gehören, werden die Sternsinger nicht persönlich von Haus zu Haus gehen. Spenden für die Kinder auf der ganzen Welt werden online gesammelt. Infos dazu auf der Homepage der Seelsorgeeinheit (www.seelsorgeeinheit-badsaeckingen-murg.de).

Auch in der Seelsorgeeinheit St. Wendelinus Hotzenwald, sollen die Häuser nicht ohne Segen bleiben. Im Vorfeld der Aktion konnte eine Anmeldung erfolgen. Angemeldete bekommen zwischen dem 1. und 9. Januar kontaktlos den Segen angeschrieben und auch ein Spendentütchen wird geliefert. Die Spende kann bei den Pfarrbüros eingeworfen oder abgegeben werden.

Die Sternsingeraktion sieht in diesem Jahr auch in Todtmoos etwas anders aus. Wie die katholische Kirchengemeinde mitteilt, wird die Aktion in einem anderen Format stattfinden. In der Wallfahrtskirche wird ab Anfang Januar rechts neben dem Hauptaltar die Sternsingeraktion symbolisch dargestellt. Es gibt die Möglichkeit, eine Spende zu überweisen. (Konto der katholischen Kirche Todtmoos IBAN: DE39684900000045144305). Am 6. Januar werden die Heiligen Drei Könige im Gottesdienst um 11 Uhr die frohe Kunde für alle verkündigen. Hausbesuche wird es nicht geben.