Durch Krankheit und eine gleichzeitige Unterbesetzung des Teams, konnte der Kindergarten Rheinschatz im Laufenburger Stadtteil Rhina im Januar und im März nicht durchgängig geöffnet sein. An insgesamt 17 Tagen konnte nur eine Notbesetzung für die Kinder angeboten werden. Auch wurden die Öffnungszeiten aufgrund des Personalmangels ab dem 21. März bis zum Ende des Kindergartenjahres eingeschränkt. Insgesamt 19 Wochen lang wurde dies so gehandhabt. Die Halbtagsbetreuung wurde um 2,5 Stunden pro Woche gekürzt und bei der Ganztagsbetreuung waren es 6,5 Stunden pro Woche weniger als normal.

Nun stellte die Stadtverwaltung dem Gemeinderat ein Konzept vor, wie die Eltern dafür entschädigt werden können. Bereits im Vorfeld wurde diesen zugesichert, dass sie für die Ausfallzeiten eine Entschädigung zum Ende des Kindergartenjahres bekommen sollen. Um den Verwaltungsaufwand gering zu halten, schlug die Verwaltung vor, dass allen Eltern 1,5 Monatsbeiträge, je nach dem gebuchten Betreuungsumfang, erlassen werden sollen. Ebenfalls soll, bei entsprechender Buchung, auch die Verpflegungsgebühr im Rahmen von 1,5 Monatsbeiträgen erlassen werden. Der Gemeinderat folgte einstimmig dem Vorschlag. Insgesamt wird das Defizit für die Stadt bei rund 15.000 Euro liegen.