„Die extremen Neuschneemengen Ende Januar waren selbst für erfahrene Winterdienstmitarbeiter ein Ereignis, dass zuletzt vor 15 Jahren vorkam. Die Schneemengen waren teilweise so stark, dass Schnee aus beengten Örtlichkeiten per Radlader und Kipper abgefahren werden musste“, erklärte Christian Gerspacher, Leiter der Technischen Betriebe Laufenburg, zum Winterdienst der vergangenen Monate.

Nachdem die vergangenen Winter sehr mild ausfielen und die Winterdienste von Murg und Laufenburg kaum Probleme mit den Räumarbeiten auf den über 200 Kilometer Gemeinde- und Landesstraßen hatten, hat der Winter 2020/2021 alles Versäumte mit heftigen Schneefällen nachgeholt. Insgesamt 360 Tonnen Streusalz wurden in den beiden Gemeinden an mehr als 30 Einsatztagen auf den Kreis- und Gemeindestraßen ausgebracht.

Große Herausforderung

„Die Intensität war in diesem Winter bei Weitem höher als in den vergangenen Jahren und stellte den Bauhof und die Bürger vor eine Herausforderung, welche gemeinsam erfolgreich gemeistert wurde. Ein Winterdienst dieser Intensität liegt schon Jahre – wenn nicht Jahrzehnte – zurück“, erklärte auch Bauamtsleiter Karl-Heinz Peter von der Gemeinde Murg.

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Trotz der vielen Schneefälle und dem intensiven Einsatz der Winterdienste beider Gemeinden, gab es keine besonderen Vorkommnisse, den die professionellen Winterdienste nicht meistern konnten. Auch die Kosten für die Winterdienste entsprachen, mit geringfügigen Abweichungen nach oben, den kalkulierten Kosten.