Mit der Ausstellung 75 Jahre Kriegsende „In schweren Zeiten“ wollte Egon Gerteis bereits 2020 auf die Umstände aufmerksam machen, unter denen die Bevölkerung zwischen den beiden Weltkriegen und in den Jahren danach, zu leiden hatte. Im Verhältnis dazu, sind die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie leicht zu ertragen. Doch eben wegen dieser Beschränkungen wurde die Ausstellung auf letzten Freitag, ein Jahr nach dem Jubiläumsjahr, verschoben.

Ausstellung im kleineren Format

Wie Bürgermeister Ulrich Krieger in seinen Grußworten erklärte, musste das Programm zu der Ausstellung wegen der Corona-Beschränkungen auf eine Präsentation in kleinem Rahmen reduziert werden. Die Besichtigung der drei Tafeln ist zu den Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses nur mit Maskenpflicht möglich.

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Zu den Dokumenten, die Egon Gerteis aus dieser Zeit gesammelt hat, gehören Lebensmittelkarten, Brotkarten, Eierkarten und sogar Raucherkarten für Männer und kleinere Raucherkarten für Frauen. Ebenso gehören die Kriegerdenkmäler in Laufenburg und den Ortsteilen zu den Zeugen einer schweren Zeit mit vielen Todesopfern. Auch ist die 1914 erfolgte Grenzschließung auf der Rheinbrücke durch das Schweizer Militär und auf der Mitte der Brücke mittels eines Leiterwagens, zu sehen. Besonders schwer hatten es die Bürger von Berlin. Wie Gerteis herausgefunden hat, wurde eine Notversorgung für eine eventuelle weitere Blockade durch die damalige Sowjetunion, angelegt.

Gegen das Vergessen

Er wünscht sich, dass sich besonders die Jugend die Tafeln mal ansieht, damit sie sehen, wie es damals war und dass es sich lohnt, dafür einzustehen, dass sich solche Verhältnisse, neben den Folgen der Klimakrise, nicht wiederholen.

Die Ausstellung ist im Rathaus-Foyer während der Öffnungszeiten zu sehen. Gruppenführung-Anmeldungen sind unter Telefon 07763/18 40 bei Egon Gerteis möglich.