Nach Ostern hat die Wandersaison wieder begonnen. Auch auf dem Gebiet der Stadt Laufenburg lädt ein gut ausgebautes Netz von Wander-, Landwirtschafts- und Waldwegen zu ausgedehnten Spaziergängen und Exkursionen ein. Auf eine Gefahrenstelle im Laufenburger Wanderwegenetz hat jüngst im Gemeinderat Laufenburg der Rotzler Ortsvorsteher Manfred Ebner hingewiesen.

Zwischen Hochsal und Rotzel

Der Jakob-Gassmann-Weg führt zwölf Kilometer lang rund um Rotzel. Der mit einem weißen Punkt auf gelbem Grund markierte Weg startet und endet am Bürgerhaus Nord sowohl über Asphalt wie auch über Naturwege teilweis durch offene aussichtsreiche Landschaft. Zwischen Rotzel und Hochsal quert der Wanderweg die L151a. Dies ist nicht ungefährlich – auch deshalb weil in diesem Bereich eine etwa 800 Meter lange Leitplanke steht. Diese muss von Wanderern überstiegen oder umgangen werden.

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Ortsvorsteher Ebner möchte die unbefriedigende Situation verändern. Er setzt sich dafür ein, dass an dieser Stelle einen Steg über die parallel zur L151a fließende Hochsaler Wuhr errichtet werden soll. Die Leitplanke soll auf Höhe des Stegs unterteilt werden und ein Warnhinweis für die Kraftfahrzeuge angebracht werden.

Thema im Gemeinderat

Bereits bei der Flurneuordnung war die Errichtung des Wanderstegs ein Thema. Auch als die Straße zwischen Hochsal und Rotzel erneuert wurde, machte Ebner auf die Querung für Wanderer aufmerksam. Nun thematisierte er es auch im Gemeinderat. Für wenige tausend Euro müsse sich doch das Problem schnell beheben lassen, erklärte Ebner. Bürgermeister Ulrich Krieger gibt Ebner darin Recht, dass weder die Technik noch die Finanzierung ein großes Problem darstelle. Allerdings sei für den Bau des Stegs eine wasserrechtliche Genehmigung notwendig. Hierfür seien Abklärungen mit anderen Behörden notwendig, wofür das städtische Bauamt aufgrund seiner personellen Situation noch keine Zeit gehabt habe.

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Wie der Ortsvorsteher unserer Zeitung bei einer Begehung vor Ort erklärte, sehe er aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Hochsaler und Rotzler Wuhr, keine unüberwindlichen Hindernisse, die einer Genehmigung eines Stegs im Wege stehen sollten. Hier spricht aus Sicht Ebners schon die Sicherheit der Bürger, die diesen Wanderweg nutzen wollen, für die Errichtung eines Steg und gegen mögliche wasserrechtliche Bedenken.

Ebner schlägt vor, das Thema gegenüber den Fachbehörden immer wieder vorzutragen. Er werde immer wieder von Bürgern auf den Missstand angesprochen.