Trotz Dauerregen und Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie fand am Mittwochvormittag die revierübergreifende Jagd auf Schwarz- und Rehwild in der Allmende in Laufenburg und in Binzgen statt. Die Treibjagd stand unter der Leitung von Karl-Ullrich Mäntele, Revierförster von Rickenbach.

25 Treiber mit ihren Jagdhunden und 40 Jäger waren unterwegs. Unser Bild zeigt Treiber mit einem Dackel.
25 Treiber mit ihren Jagdhunden und 40 Jäger waren unterwegs. Unser Bild zeigt Treiber mit einem Dackel. | Bild: Reinhard Herbrig

25 Treiber mit ihren Jagdhunden und 40 Jäger, zum Teil auch aus der Schweiz, waren unterwegs, um vor allem die Wildschweine, die den Landwirten viel Schaden zufügen, zu bejagen. Das sonst übliche Abschlusstreffen und der damit verbundene Umtrunk der Jäger und Treiber fiel laut Karl-Ullrich Mäntele buchstäblich ins Wasser, jedoch nicht wegen des Regens, sondern wegen der verschärften Corona-Vorschriften. Trotzdem konnte Mäntele von einer erfolgreichen Jagd berichten: Bis 13 Uhr wurden vier Wildschweine, drei Rehe und zwei Füchse werden. Bei den anschließenden Kontrollsuchen konnten keine Wildschweine mehr gefunden werden.

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Wegen des schlechten Wetters waren kaum Spaziergänger unterwegs, lediglich zwei Männer, die oberhalb der A 98 auf den Waldwegen mit ihren Hunden Gassi gingen. Revierförster Karl-Ullrich Mäntele hofft, dass die nächste Jagd im kommenden Jahr wieder unter normalen Bedingungen stattfinden kann. Er dankte der Bevölkerung für ihre Rücksichtnahme, sodass es zu keinen Zwischenfällen während der Jagd kam.