Mit philosophischem Chansonkabarett verabschiedet sich Renata Vogt als Kulturmacherin in Laufenburg. Seit 1999 ist die Buchhändlerin im grenzüberschreitenden Kulturausschuss aktiv und dort mittlerweile das letzte verbliebene Gründungsmitglied. Sie wirkt auch mit in der vom Bildhauer Erwin Rehmann gegründeten Kulturkommission „Die Brücke“, die seit 2008 Teil des Kulturausschusses ist. „Die Brücke“ ist Veranstalterin des letzten von Renata Vogt kuratierten Kulturtermins: Judith Bach präsentiert am Sonntag, 16. Oktober, im Rehmann-Museum in Laufenburg/CH ihr Solo-Programm „Claire alleene“.

Nicht nur in Laufenburg kennt man die in Berlin geborene, im Rheinland und in Südafrika aufgewachsene und heute in der Schweiz lebende Judith Bach als Teil des Kabarett-Duos Luna-Tic. Bei dessen Auftritten gab sie die Claire aus Berlin, Stéfanie Lang war Olli aus dem feinen Genf. Das Duo tourte erfolgreich mit vier Programmen durch die große Welt der Kleinkunstszene, wo sie sangen, tanzten und stritten – in Laufenburg zuletzt bei den Kulturtagen 2021.

Während der Babypause von Stéfanie Lang steht Judith Bach nun „alleene“ auf der Bühne. „Claires erstes Soloprogramm strotzt von selbstgeschriebenen Liedern, katastrophalen Tanzeinlagen und guten Fragen nach dem Sinn und Unsinn dieses Lebens“, kündigt sie ihr philosophisches Chansonkabarett an. Für Idee, Sinn und Unsinn zeichnet Judith Bach selbst verantwortlich, für die Regie Cornelia Montani.

„Claire alleene am Sonntag, 16. Oktober, 19 Uhr im Rehmann-Museum in Laufenburg/CH. Tickets können ab sofort im Vorverkauf für 20 Euro bei der Buchhandlung am Andelsbach in Laufenburg und bei den beiden Tourist-Infos in Laufenburg/CH (0041/62/874 44 55) und Laufenburg/D (07763/806-140) sowie für 22 Euro an der Abendkasse bezogen werden.