Der Besuch der Weihnachtsgottesdienste ist in der katholischen Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck nur mit vorheriger schriftlicher Anmeldung möglich. Dies hat der Pfarrgemeinderat einvernehmlich mit dem Pastoralteam in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Diese Regelung soll zur Sicherheit für die Gottesdienstbesucher, aber auch der Ordner beitragen, die dafür verantwortlich sind, dass nicht mehr Gläubige in der Kirche sind als nach den Corona-Vorschriften erlaubt.

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Der Beschluss wird getragen von der gemeinsamen Hoffnung, dass niemand an der Kirchentür abgewiesen werden muss. Durch die notwendige Anmeldung im Pfarrbüro können auch freie Plätze in einem anderen Gottesdienst an den Weihnachtstagen vermittelt werden, falls an dem gewünschten Termin schon alles belegt ist. „Wir hoffen, damit eine praktikable Lösung zu haben und vor allem den Gemeindemitgliedern bei der Weihnachtsplanung zu helfen“, sagte Pfarrer Klaus Fietz.

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In der von Pirmin Böhler geleiteten Sitzung hatte sich der Pfarrgemeinderat auch für eines der zwei vom Erzbischöflichen Ordinariat aufgelegten Modelle zum Projekt Kirchenentwicklung 2030 zu entscheiden, wenn voraussichtlich ab 2025 die jetzt 224 Seelsorgeeinheiten zu etwa 40 Pfarreien zusammengefasst werden können. Für das Dekanat Waldshut gibt es weiterhin zwei Vorschläge.

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Vorschlag 1 sieht die Errichtung einer Kirchengemeinde, oder wie es heißt: „Pfarrei neu“, in den Grenzen des jetzigen Dekanats Waldshut vor mit 68 Pfarreien und rund 85.000 Katholiken. Der Vorschlag 2 trennt das heutige Dekanat in einen Ostteil und einen Westteil, was in etwa den alten Dekanatsgrenzen Waldshut und Säckingen entspricht. Der Westteil würde 26 Pfarrgemeinden mit rund 40.000 Katholiken, der Ostteil 42 Pfarrgemeinden mit rund 45.000 Katholiken umfassen.

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Der neugewählte Pfarrgemeinderat entschied sich mit großer Mehrheit für die Lösung mit zwei Großpfarreien, weil eine gemeinsame Pfarrei in den Grenzen des jetzigen Dekanats Waldshut für zu groß und zu weiträumig und für „unregierbar“ gehalten wird. Damit sieht sich der Pfarrgemeinderat im Einklang mit dem Dekanatsrat, wie deren Mitglied Martina Ebner berichten konnte.

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Erleichtert wurde die Entscheidung durch die Gewissheit, dass bei beiden Modellen die jetzige nach 2015 gut zusammengewachsene Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck nicht wieder auseinander gerissen wird. Die früher dem Dekanat Waldshut zugehörigen Pfarrgemeinden Albbruck, Birndorf und Unteralpfen würden mit in den Westteil gehen. Darauf hatte der vorherige Pfarrgemeinderat bestanden.

Das am Ersten Advent beginnende Kirchenjahr steht nach einem Beschluss des Liturgieausschusses der Seelsorgeeinheit unter dem Leitwort „Glaube kommt immer auf zwei Beinen!“

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