Zufrieden mit dem Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl in der Seelsorgeeinheit (SE) Laufenburg-Albbruck ist Pfarrer Klaus Fietz. „Wir werden in dem neuen Gremium eine gute Mischung von erfahrenen und kompetenten Räten und neuen Frauen und Männern haben, die sich alle auf ihre Weise schon in den Pfarrgemeinden engagiert haben“, konstatierte der Seelsorger bei der Bekanntgabe des Ergebnisses.

Positive Bilanz trotz besonderer Umstände

Selbst mit der Rückgang der Wahlbeteiligung (8,8 Prozent gegenüber 15,2 Prozent im Jahre 2015) könne man leben, angesichts der besonderen Umstände, dass man seine Stimme nicht im Wahllokal abgeben konnte. 70 Prozent der Wähler hatten das Online-System genutzt.

Die meisten Stimmen bekam Martina Ebner (516) aus Luttingen, dicht gefolgt von der aktuellen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Sabine Läule (513) aus Albbruck. Mit nur wenig Abstand folgen Bernadette Weiss (489) aus Birndorf, Winfried Gerteis (488), Isolde Lauber (neu mit 485) aus Birndorf, Pirmin Böhler (471) aus Hochsal, Andreas Arzner (neu mit 456) aus Albbruck und Günter Amsler (neu mit 418) aus Hochsal.

Nur in Laufenburg gab es mehr Kandidaten für die zwei Sitze, womit sich die abgegebenen Stimmen zwangsläufig auf drei Namen verteilten. Somit kam die erstmals angetretene Mechthilde Maier mit 402 Stimmen auf ein beachtliches Ergebnis. Ebenfalls für Laufenburg gewählt ist Heinz Lüthy (ebenfalls neu) mit 269 Stimmen, während der nicht direkt gewählte dritte neue Bewerber Daniel Kaptein mit 239 Stimmen einen Achtungserfolg erzielen konnte.

In Unteralpfen gab es keine Kandidaten auf dem Stimmzettel. Nach der Wahlordnung ist aber gewählt, wer von mehr als zehn Wahlberechtigten eine Stimme bekommen hat. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass der/die Gewählte die Wahl annimmt. Markus Hoppe bekam 32 Stimmen, Franz Leber 20 und die nicht mehr kandidierende Margit Stoll 19 Stimmen.

Ein Blick auf die Wahlbeteiligung in den sechs Pfarrgemeinden von 5,3 Prozent in Laufenburg über 5,9 Prozent in Albbruck, 7,9 Prozent in Hochsal, 9,9 Prozent in Unteralpfen, 14,7 Prozent in Luttingen bis zu 16,4 Prozent in Birndorf zeigt, dass in den Pfarreien mit den meisten Mitgliedern an wenigsten zur Wahl gingen.

Vergleichsweise gute Wahlbeteiligung im Hotzenwald

„Es ist kein Traumergebnis, aber unter den Umständen doch ein starkes Mandat“ resümierte der Wahlausschuss der katholischen Kirchengemeinde St. Wendelinus zusammen mit Pfarrer Stahlberger um 12.30 Uhr im Jugendheim in Rickenbach das Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahlen. Insgesamt waren 5187 Wähler in der Kirchengemeinde auf dem Hotzenwald zur Wahl aufgerufen.

613 nahmen an der Online-Wahl teil und 204 gaben ihre Stimme per Briefwahl ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von knapp 16 Prozent, welches ohne die Möglichkeit zur persönlichen Stimmabgabe im Wahllokal erzielt wurde. Gewählt wurde: Dagmar Keck (635 Stimmen), Markus Huber (553), Barbara Dannenberger (536), Thomas Albiez (532), Johannes Schneider (521), Franz Maise (500), Steffen Mutter (469), Nicole Malzacher (439), Martin Lauber (438), Danile Bader (410), Wendelin Baumgartner (382), Anita Knoop (375).

Bei den Wahlen zum Pfarrgemeinderat Bernau-Todtmoos wurden zwölf Kandidaten in das Gremium gewählt. Die Wahlbeteiligung lag hier bei 20 Prozent. 322 Stimmberechtigte votierten über das Online-Portal, 87 Wähler nutzten die Briefwahl.

Die Ergebnisse im Einzelnen mit der Anzahl der Stimmen in Klammern: neu im Gremium sind Marion Halm (263), Anette Luxenburger (216), Martina Schlatterer (212). Wiedergewählt wurden Heidi Trötschler (263), Elke Steinebrunner (259), und Elisabeth Müller (247).

Prior Pater David sprach seinen besonderen Dank an den wegen der Corona-Pandemie reduzierten Wahlausschuss aus. In der zur Seelsorgeeinheit gehörenden Pfarrgemeinde Bernau wurden ebenfalls sechs Mitglieder in den Pfarrgemeinderat gewählt. In Todtmoos standen sieben Kandidaten zur Wahl; in Bernau ließen sich zehn Kandidaten aufstellen.