Der Breitbandausbau für schnelleres Internet in der Altstadt Laufenburg kommt voran. Eine nicht erteilte Genehmigung für die notwendige Querung der Landesstraße habe für eine monatelange Verzögerung gesorgt, teilt die Stadtverwaltung mit. Doch jetzt gehe es weiter. Die Tiefbauarbeiten der Firma Stiegeler sollen gegen Ende April beendet sein, sodass ab Anfang oder Mitte Mai das schnelle Internet in der Altstadt verfügbar ist.

Ursprünglich war geplant, dass in der Altstadt bereits Ende Februar schnelles Internet verfügbar sein sollte. Der Spatenstich für die Arbeiten hatte bereits Anfang Dezember stattgefunden. Doch dann kam es zu Verzögerungen wegen Umplanungen und der fehlenden Genehmigung zur Querung der Säckinger Straße. Mit der jetzigen Ausbauetappe sollen in der Altstadt mindestens 100 Mbit/s erreicht werden. Dies gilt derzeit als bundeseinheitlicher Standard. Im Augenblick sind entlang der Hauptstraße, der Bahnhofstraße und der Halde kabelgebunden nur 5 Mbit/s verfügbar.

Die Glasfaserleitung, die entlang der Waldshuter Straße verlegt worden war, quert auf Höhe der Einfahrt zur Altstadt und zum Parkdeck Rheinterrasse die Waldshuter Straße. Ab dem Verteilerkasten werden auf der sogenannten letzten Meile aus wirtschaftlichen Gründen Kupferkabel eingesetzt. Dies führ dazu, dass abhängig von der Entfernung zum Verteilerkasten unterschiedliche Geschwindigkeiten bei der Datenversorgung bestehen. Im oberen Bereich der Hauptstraße kommt das schnelle Internet mit maximal 250 Mbit/s ins Haus. Richtung Bahnhof sinkt die Übertragungsrate.

Beim Bau der Glasfaseranschlüsse in anderen Teilen der Stadt gibt es ebenfalls Neuigkeiten zu berichten. So steht Stiegeler kurz davor, für den Ausbau in Laufenburg und Binzgen das ausführende Tiefbauunternehmen benennen zu können, sodass die Tiefbauarbeiten schon in wenigen Wochen starten können.