In die Jahre gekommen waren das Relief von Walther Rathenau an der nach ihm benannten Rathenau-Anlage am Andelsbach und die Marienstele an der nördlichen Böschung beim Ostbahnhof in Laufenburg. Die jeweiligen Sanierungen brauchten Zeit, aber jetzt meldete Bürgermeister Ulrich Krieger im Gemeinderat für Relief wie auch die Marienstele: „Die Sanierungen sind abgeschlossen.“

Die Marienstele am Ostbahnhof Laufenburg. Ein Holzbildhauer stellte die Stele mit der Mutter Gottes und dem Jesukind neu her.
Die Marienstele am Ostbahnhof Laufenburg. Ein Holzbildhauer stellte die Stele mit der Mutter Gottes und dem Jesukind neu her. | Bild: Brigitte Chymo

Es habe längere Zeit gebraucht, um einen Bildhauer zu finden, der sich an den Betonkranz wage, so Krieger zum Relief von Walther Rathenau. Hermann C. Starck, Fabrikant und Ehrenbürger von Laufenburg, hatte die Rathenau-Anlage vor 54 Jahren der Stadt geschenkt und damit dem ehemaligen Außenminister der Weimarer Republik, Industriellen und Schriftsteller Walter Rathenau ein Denkmal gesetzt. Rathenau war 1922 von Rechtsextremisten ermordet worden. Starck und Rathenau waren befreundet und wie Starck prägte Rathenau die Entwicklung von Laufenburg zum Industriestandort.

Auch für die Sanierung der Marienstele am Ostbahnhof ging etwas Zeit ins Land. Ein Holzbildhauer stellte die Stele mit der Mutter Gottes und dem Jesukind schließlich neu her. Die Vorgängerstele war über die Jahre verwittert und zudem mit Graffiti verschmiert.