Seit den ersten Schneefällen am 12. Januar leisteten die Mitarbeiter der Technischen Betriebe der Stadt Laufenburg bis Mittwoch 850 Stunden Winterdienst. Diese Zahl nannte Bürgermeister Ulrich Krieger am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung. Noch nicht einmal enthalten sind darin die Stunden, die private Unternehmer im Auftrag der Stadt Winterdienst leisteten. Krieger schätzt, dass es sich dabei ebenfalls um mehrere Stunden handelt.

In der Kernstadt und den südlichen Stadtteilen seien am Donnerstag die öffentlichen Gehwege und Parkplätze weitgehend von Schnee, Eis und teilweise auch umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Ästen geräumt gewesen, so Krieger. Es gebe aber immer auch schwer zugängliche Bereiche, zum Beispiel auf Parkplätzen wegen abgestellter Autos, die von den Räumfahrzeugen nicht erreicht werden konnten. Im Augenblick konzentrierten sich die Technischen Dienste auf die höher gelegenen nördlichen Stadtteile.

Die nach den starken Schneefällen wegen Schneebruchgefahr der Bäume gesperrten Straßen durch den Allmendwald, zwischen Rotzel und Hänner sowie zwischen Hochsal und Schachen sind wieder frei, erklärte Krieger. Noch bis Ende der Woche gesperrte bleibe die Straße zwischen Hochsal und Grunholz. Dort werde im Augenblick ein schon lange geplanter Verkehrssicherungshieb durchgeführt. Noch nicht beziffern lässt sich laut Krieger der Schaden, der im Wald durch Schneebruch entstanden ist. „Im Moment haben wir noch keinen Überblick über das Schadensbild, weil viele Waldbereiche derzeit noch nicht betreten werden können.“ Krieger warnte auch Spaziergänger und Sportler beim Betreten des Waldes zu allergrößter Vorsicht.

In der Gemeinde Murg war die ebenfalls zeitweise gesperrte Straße vom Thimos zur Lochmühle bereits am Dienstagmittag wieder frei. Nach Auskunft von Bauhof-Betriebsleiter Benjamin Hansmann waren hier drei Mann zehn Stunden lang damit beschäftigt, die Straße wieder frei zu machen. Auf der Straße von Hänner nach Rotzel war der Murger Bauhof mit zwei Mitarbeitern zwei Stunden lang im Einsatz. Umgestürzte Bäume hätten under anderem an der Sonnhalde und auf dem Friedhof Niederhof beseitigt werden müssen, so Hansmann am Dienstag. Im Murgtal lagen noch zahlreiche umgesBäume liegen, weswegen dies zunächst noch gesperrt war.