Aus welchen Teilen die Ausrüstung eines Feuerwehrmanns besteht und wie man einen Notruf absetzt, konnten 25 Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren beim Angebot der Feuerwehr Laufenburg im Rahmen des Laufenburger Kindersommers erfahren. Die zehn Jungen und 15 Mädchen konnten sich an einzelnen Stationen über die Tätigkeit der Feuerwehr und der First Responder schlau machen.

Verhalten im Brandfall

Organisiert wurde das Angebot von insgesamt elf Helfern von der Jugendfeuerwehr, die für einzelne Stationen von speziell ausgebildeten aktiven Feuerwehrleuten unterstützt wurden. Jugendleiter Patrick Strobel zeigte, dass die Kinder ein Feuerwehrfahrzeug von Innen begutachten und mit der Drehleiter in die Höhe fahren durften. Neben diesen spaßigen Möglichkeiten wurde ihnen aber auch Erste Hilfe nähergebracht sowie ein Feuerwehralarm, eine Fettexplosion und ein Löschangriff simuliert. „Es ist uns wichtig, die Kinder für das Verhalten im Brandfall zu sensibilisieren“, sagte Strobel.

Einige mutige Kinder durften über die Feuerwehrdrehleiter klettern.
Einige mutige Kinder durften über die Feuerwehrdrehleiter klettern. | Bild: Michelle Güntert

In einem Zelt wurde dafür Disco-Rauch verteilt, sodass die Kinder, die nacheinander hineingehen, sich orientieren und Gegenstände suchen durften, ein Gespür für den Ernstfall bekommen konnten. Ein vollausgerüsteter Feuerwehrmann befand sich mit im Zelt. „Auf diese Weise merken die Kinder, wie sich ein Feuerwehrmann anhört. Denn die Atemgeräusche können im ersten Moment schon beängstigend sein“, erläuterte Strobel. Eine Fahrt mit dem Feuerwehrboot auf dem Rhein war aufgrund des anhaltenden Hochwasserstandes zu riskant und wurde daher ausgelassen. Die Kinder dürften aber auch ohne diesen Programmpunkt viel Spaß gehabt haben und wurden als besonderen Abschluss sogar mit dem Feuerwehrauto nach Hause gefahren.

Michael Berger zeigte den Kindern auf der Feuerwehrdrehleiter Laufenburg von oben.Bild: Michelle Güntert
Michael Berger zeigte den Kindern auf der Feuerwehrdrehleiter Laufenburg von oben.Bild: Michelle Güntert | Bild: Michelle Güntert