Mehr als 1400 der 5600 in Laufenburg bei der Landtagswahl am 14. März wahlberechtigten Personen haben bereits Briefwahl beantragt. Dies teilte Bürgermeister Ulrich Krieger am Montag im Gemeinderat mit. „Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Bürger diese Möglichkeit wahrnehmen“, so der Bürgermeister angesichts der Corona-Pandemie über die Briefwahl. Deren Nutzung empfiehlt er insbesondere jenen 1800 Wahlberechtigten in der Oststadt und in Rhina, denen in ihrer Wahlbenachrichtigung aufgrund einer Panne ein weit entferntes Wahllokal zugewiesen wurde.

Das könnte Sie auch interessieren

Weil in manchen bisher genutzten Wahllokalen die Umsetzung der Abstands- und Hygieneregeln schwer möglich ist und aufgrund der Pandemie ohnehin weniger Urnenwähler erwartet werden, hatte der Gemeinderat bereits vergangenen Oktober die Zahl der Wahlbezirke für die Landtagswahl von bisher neun auf fünf reduziert. Dabei kam es bei der Erstellung der Wahlbenachrichtigung zu einer Panne, wie Bürgermeister Krieger im Gemeinderat berichtete. Ursache sei ein Verknüpfungsfehler zwischen zwei Computerprogrammen gewesen: Die Wahlbezirke Oststadt und Rhina waren den falschen Wahllokalen zugeordnet und die 830 Wahlberechtigten in Rhina zur Urnenwahl ins Wahllokal Rappenstein, die 940 in der Oststadt ins Wahllokal Rhina bestellt worden.

Der Fehler sei erst nach Versendung der Wahlbenachrichtigungen bemerkt worden, so Krieger. „Neue Wahlbenachrichtigungen zu verschicken, hätte das Chaos perfekt gemacht, denn dann hätte jeder Betroffene zwei Wahlbenachrichtigungen gehabt.“ Bereits am 12. Februar hatte deshalb das Wahlamt im Amtsblatt an alle Betroffenen appelliert, bei der Urnenwahl unbedingt das in der Wahlbenachrichtigung genannte Wahllokal zu berücksichtigen. Alternativ könne Briefwahl beantragt werden. „Dort spielt das Wahllokal keine Rolle“, so der Bürgermeister.

Bei der Landtagswahl bilden die Altstadt sowie die Wohnquartiere Rappenstein und Oststadt einen gemeinsamen Wahlbezirk mit der Rappensteinhalle beziehungsweise für die Präsenzwähler aus der Oststadt der Hebelschule Rhina als Wahllokal. In der Rappensteinhalle werden auch die Wähler aus Binzgen, das weiter einen eigenständigen Wahlbezirk bildet, ihre Stimme abgeben. Luttingen-Hauenstein wird mit Grunholz zu einem neuen Wahlbezirk vereint, als Wahllokal dient die Möslehalle Luttingen. Rotzel und Hochsal bilden einen gemeinsamen Wahlbezirk mit dem Bürgerhaus Nord als Wahllokal. Rhina bleibt ein eigenständiger Wahlbezirk, aufgrund der Panne aber mit der Rappensteinhalle als Wahllokal.