Elf Kinder wollten während des Ferienprogramms die Narro-Altfischerzunft 1386 kennenlernen. Sie erfuhren am Samstagvormittag erstmals im Zuge des Laufenburger Kindersommers (Lakiso) vom Archivar der Altfischerzunft Stefan Lehmann viel über die spannenden Hintergründe der Fasnacht. Für die Teilnehmer im Alter zwischen drei und zwölf Jahren ging es bei einer Führung durch die Zunftstube die sich im Goldenen Anker in der Codman-Anlage von Laufenburg befindet.

Zunächst lernten die Kinder anhand von Filmen die alten Bräuche der Laufenburger Fasnacht kennen, oder riefen sie sich in Erinnerung – während der Corona-Pandemie war schließlich beim närrischen Treiben vieles auf der Strecke geblieben. Stefan Lehmann erklärte, wie Masken geschnitzt werden, so dass keine der anderen gleicht. Auf die Frage eines Kindes, was so eine Maske kostet, erklärte er, dass man schon mal 500 Euro oder mehr dafür auf den Tisch legen müsse. Auch die Kostüme der Narronen, die in der Zusammensetzung gleich sind, unterscheiden sich doch individuell von einander.

Nach dem Rundgang durch die Zunftstube durften die Kinder dann die Tschättermusik und Narrensprüchle in der Codman-Anlage beobachten. Für Essen und Trinken war ebenfalls gesorgt und die Teilnehmer wussten anschließend ganz genau, was die Narro-Altfischerzunft zur Fasnachtszeit alles macht.