Zwei Wochen lang die Welt der Indianer erleben konnten 51 Kinder im Grundschulalter, die sich für die Laufenburger Waldtage angemeldet hatten. Bei dem kreativen Betreuungsangebot rund um die Rotzler Buchholzhütte wurde die 3-G-Regel beachtet. Das spezielle Motto, das den Kindern spielerisch Wissenswertes über die Kultur und Lebensweise der indigenen Bevölkerung in Nordamerika vermittelte, haben die Grundschüler mit Freude angenommen.

Emma (links) und Paulina gaben sich viel Mühe bei der Gestaltung der Tipi-Plane.Michelle Güntert
Emma (links) und Paulina gaben sich viel Mühe bei der Gestaltung der Tipi-Plane.Michelle Güntert | Bild: Michelle Güntert

Das Betreuerteam Nora Tröndle, Lea Thoma und Michelle Güntert (erste Woche) sowie Bettina Gerigk, Johanna Schmidle und Nathalie Tröndle (zweite Woche) leitete die Kinder neben dem Kennenlernen der Indianerwelt auch zum freien Spielen in Wald und Natur an. An einem Tag beschäftigte Rettungssanitäter Martin Goßler die „kleinen Indianer“ mit einem kindgerechten Erste-Hilfe-Kurs und zeigte ihnen außerdem, wie man sich anschleicht. Zum Organisationsteam gehörten auch Lehrer Malte Thomas und Waldpädagogin Dagmar Ebner.

Rettungssanitäter Martin Goßler zeigte den Kindern, wie vielfältig man ein Dreiecktuch für die erste Hilfe einsetzen kann.
Rettungssanitäter Martin Goßler zeigte den Kindern, wie vielfältig man ein Dreiecktuch für die erste Hilfe einsetzen kann. | Bild: Michelle Güntert

Ein „Waldtag“ startete im Morgenkreis, in dem das Lied „Indianer heißen wir“ gesungen und die Indianernamen wie „Kleiner Bär“ oder „Weite Prärie“ eingeprägt wurden. In der Nähe des Vereinsheims des FC Rotzel konnten die Kinder neben ihren eigenen Spielfantasien Traumfänger, Trommeln, Regenmacher und einen Indianerkopfschmuck mit Federn und Perlen herstellen. Ein Höhepunkt war das Aufstellen eines Tipis mit der Gestaltung der Tipi-Plane, auf der sich jedes Kind mit einer Zeichnung verewigen konnte.

Ein Mittagessen, das Vereinswirtin Klara Schlachter zubereitet hat, erhielten die Kinder im Vereinsheim. Zum Abschluss der Woche wurde eine Indianer-Olympiade veranstaltet, bei der sich die Kinder an verschiedenen Stationen beweisen konnten.

So durften sie sich eine „Kriegsbemalung“ überlegen, einen Regentanz aufführen, mit einem hölzernen Pfeil und Bogen schießen und ihre Betreuerinnen bei einer „Büffeljagd“ mit Wasserbomben bewerfen. Dank gutem Wetter, einem beliebten Motto und dem Einsatz des gesamten Teams wurden auch die diesjährigen Waldtage ein voller Erfolg und bereiteten den Kindern eine Menge Spaß.