Der Turnverein Laufenburg präsentierte zum Jahresende vor allen das Können der Kinder und Jugendlichen. Die Moderation dafür übernahmen dieses Jahr drei Jugendliche: Lena Bubke, Aline Schmidt und Charlotte Lettau. Sie machten darauf aufmerksam, dass es im Sport unter anderem um Konzentration Gleichgewicht, Kraft und Koordination geht. Das war bei den Aufführungen aller Altersgruppen zu sehen. Dabei hatten fast alle Gruppen eine Choreographie erstellt.

Ob Balken, Bodenturnen, Leichtathletik, alle Kinder begeisterten. Da waren zunächst die Kinder, die den Balken am Boden und in der Luft zeigten. Später gab es einige Kinder, bei denen man sehen konnte, dass der Schwebebalken je nach Übung gar nicht so einfach ist. Die ganz Kleinen waren mit Mama und Papi zusammen vom Eltern-Kind-Turnen da.

Für manche Übungen brauchen die jungen Turner viel Kraft und Mut.
Für manche Übungen brauchen die jungen Turner viel Kraft und Mut. | Bild: Gabriele Rasenberger

Auch wenn vor allem Mütter hier mit ihren Kindern dabei sind, gibt es auch einige Väter, die ihre Kleinsten begleiteten. Ab vier Jahren sind die Kinder schon zum Teil ohne Eltern in den Gruppen. Hier konnte man zum Lied „Der Weihnachtsmann tanzt so“ die Bewegungen mitmachen, egal ob Stampfen, winken oder Bauch reiben, alles wurde nach dem Lied gemacht – natürlich als Weihnachtsmann.

Bei den Mitgliedern der verschiedenen rhythmischen Sportgymnastik konnte man sehen, wie beweglich die Mädchen sind. Wer die Füße beobachtete, sah, dass die Stellungen zum Teil an Ballett erinnern. Hier gibt es auch Wettkämpfe. So zeigten einige die schon Wettkämpfe hinter sich haben im Einzelturnen, was gemacht wird. Dies waren die siebenjährige Amelia Drabinka, die neunjährige Nadin Tumurbootar, die beiden 13-jährigen Yelzaveta Salomojuk und Santina Malzacher, sowie die 16-jährige Michaela Fosler. Letztere und die 17-jährige Emely Bergmann haben inzwischen die Ausbildung zur Kampfrichterin gemacht. Später traten gemeinsam nochmals einige Jugendliche zum ersten Mal gemeinsam als Gruppe auf, die bei Wettkämpfen dabei waren, zum Teil in der 2. Bundesliga sind. Dabei ist zu merken, wie sehr man üben muss und es sich wirklich um Leistungssport handelt.

Für manche Übungen braucht man viel Kraft.
Für manche Übungen braucht man viel Kraft. | Bild: Gabriele Rasenberger

Auch wenn der Vergleich vielleicht hinkt, könnte man es mit Künstlern im Zirkus vergleichen, die ihr Können zeigen. Auch bei den Turnern, die sich übereinander stellten, merkte man sehr gut, welche Leistung dahintersteht. Wichtig ist trotzdem, dass die Freude im Vordergrund steht. Verabschiedet wurde die Abteilungsleiterin Annette Hansen, die seit 1993 Gruppen leitete. Sie hörte mit der Coronapandemie 2019 auf.

Annette Hansen (rechts) wird von Miriam Bubke verabschiedet.
Annette Hansen (rechts) wird von Miriam Bubke verabschiedet. | Bild: Gabriele Rasenberger

Weiterhin gab es für fast 80 Kinder das Sportabzeichen. Zum Schluss kam noch Hans-Eugen Tritschler als Nikolaus. Er bedankte sich bei Vorstand und Organisatoren, sah bei den Kindern die Begeisterung und merkte an, dass die Frauen in der Überzahl sind. Daher rief er noch die Männer dazu auf, mehr mitzumachen. Alle freuten sich auf seinen Schokoladennikolaus.