Als fundierter Kenner der Geschichte beider Laufenburg weist er auf eine Markierung hin, die die beiden Rheinüberschwemmungen von 1852 und 1876 im Schweizer Laufenburg anzeigt. Die Tafel befindet sich am unteren Ende des Rhytürles, durch das die damaligen Fluten einen Weg in das Städtle fanden und zahlreiche Keller unter Wasser setzten. Das Rhytürle, ein überbautes langes Tor, ist ein Zugang zum Rhein, dessen oberer Beginn an der Stelle liegt, wo die Laufengasse, die Marktgasse und die Wasengasse zusammentreffen.

Das könnte Sie auch interessieren

In Bad Säckingen wurde der Frage nachgegangen, welches der beiden Hochwasser das gewaltigere war. Die Frage konnte nicht eindeutig geklärt werden, da die beiden Markierungen rund 200 Meter voneinander entfernt liegen und man sich nicht sicher ist, welches Strömungsgefälle seinerzeit vorhanden war. Die Laufenburger Hochwassertafel zeigt an, dass die 1876er Überschwemmung etwa 10 Zentimeter größer war als die von 1852. Dieser geringe Unterschied ist vernachlässigbar, und wenn man ihn auf Säckinger Verhältnisse überträgt, so tendiert man nun auch in der Trompeterstadt dazu, dass beide Rheinhochwasser ziemlich gleich dramatisch waren.