Grünes Licht gab der Bauauschuss des Laufenburger Gemeinderats am Montag für den Bau eines Mehrfamilienhauses in Rhina. Die Baugenossenschaft Laufenburg will auf einem bisher unbebauten Grundstück zwischen ihren beiden Mietshäusern Säckinger Straße 86/86a und 90 gegenüber dem Sitz der Schluchseewerk AG ein Gebäude mit zehn Wohneinheiten und 15 Stellplätze errichten. Das Gebäude soll viergeschossig, mit einem begrünten Flachdach ausgeführt werden. Später einmal will die Baugenossenschaft auch die beiden 60 Jahre alten Mehrfamilienhäuser durch ähnliche Neubauten ersetzen.

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Zwei weitere größere private Bauprojekte in Laufenburg und Hochsal sind nach Auffassung des Ausschusses nicht möglich. An der Laufenburger Hermann-C.-Starck-Straße würde ein Bauherr gerne sechs Wohneinheiten als Anbau an ein bestehendes Wohnhaus errichten. Dies würde aber die im Bebauungsplan festgeschriebene zulässige Wohnfläche bei weitem überschreiten, sagte Bürgermeister Ulrich Krieger. Stadtrat Jürgen Weber (Grüne) berichtete ergänzend von Einsprüchen aus der Nachbarschaft gegen das Vorhaben.

Ebenfalls einstimmige Ablehnung erfuhr die Voranfrage, an der Hochsaler Bertastraße sechs Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus zu bauen. Das dafür vorgesehene Grundstück gelte als Außenbereich, so Krieger. Aus Sicht der Stadtverwaltung sei deshalb hier keine Wohnbebauung möglich. Bei einer früheren Anfrage habe auch das Landratsamt die selbe Auffassung vertreten.