„223 Hauseigentümer (das sind 60 Prozent) haben sich im ersten Bauabschnitt für einen Vertragsabschluss mit Stiegeler und damit für den Bau eines Glasfaser-Hausanschluss entschieden“, verkündete Marina Stiegeler, Geschäftsführerin des gleichnamigen Internetanbieters beim Pressetermin zum Start des Netzausbaus Laufenburg beim Parkhaus Brunnenmatt.

Da die Stadt Laufenburg nur dort ein Breitbandnetz bauen darf, wo kein privater Anbieter tätig wird – wie derzeit in Hochsal und Rotzel – hat die Firma Stiegeler Service aus Schönau sich bereit erklärt, in der Kernstadt und in Binzgen die Breitbandversorgung im ganzen Stadtgebiet zu verbessern und in vielen Teilen für einen schnellen Glasfaser-Hausanschluss zu sorgen.

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Dazu waren neben Bürgermeister Ulrich Krieger, Niki Gehlen, Produktmanager von Stiegeler, Serdar Vural von Osta-Tiefbau, Ramona Bartsch vom Stadtbauamt Laufenburg sowie Ralf Goller vom Planungsbüro Fo Plan zum Pressetermin gekommen, um sich die detaillierten Maßnahmen, die Stiegeler für die Verbesserung der Internetversorgung in Laufenburg geplant hat, anzuhören.

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Während in Hochsal und Rotzel die Ausbaumaßnahmen der Stadt Laufenburg in Zusammenarbeit mit Stiegeler bis Mitte 2022 abgeschlossen sein werden, so Bürgermeister Krieger, werden der Glasfaser-Ausbau, die Stiegeler für Laufenburg und Binzgen vornimmt, nur dann greifen, wenn die Internetnutzer in diesem Gebiet zum Anbieter Stiegeler wechseln und sich wie die 223 Hauseigentümer für einen eigenen Glasfaser-Hausanschluss entscheiden.

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Am 1. Dezember 2020 erfolgte der Spatenstich für den Breitbandausbau in der Kernstadt, die inzwischen mit der unterirdischen Querung des Glasfaserstrangs am Heilig-Geist-Buckel angeschlossen ist. Somit verfügen bereits einzelne Straßenzüge in der Laufenburger Altstadt statt der bisherigen Geschwindigkeit von 5 Mbit/s über mindestens 100 Mbit/s. Nun folgt der zweite Bauabschnitt, der den Stadtteil Binzgen einschließt.

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Folgende Informationen hat Marina Stiegeler beim Pressetermin gegeben: Die Bagger arbeiten sich von der Brunnenmatt aus weiter zur Straße Alter Rank durch. Parallel werden in Binzgen in der Gaißbühlstraße erste Maßnahmen getroffen. Von Norden und Süden ausgehend, werden drei Baukolonnen aufeinander zubauen, sodass bereits Mitte September erste Adressen in Laufenburg und Binzgen montiert und Bandbreiten im Gigabit-Bereich übertragen werden können. Die Arbeiten werden ebenfalls Mitte 2022 abgeschlossen sein.

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Sobald die ersten Hausanschlüsse gebaut werden, ist die Chance auf den Anschluss ans Glasfasernetz für 1980 Euro (beziehungsweise 980 Euro bei gleichzeitigem Abschluss eines Signalliefervertrags) verwirkt. Später kostet ein Anschluss zwischen 3500 und 7000 Euro.

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Bürgermeister Krieger unterstützte die Ausführungen von Marina Stiegeler und forderte die betroffenen Bürger dazu auf, sich jetzt noch für einen Glasfaser-Hausanschluss anzumelden, falls dies noch nicht geschehen ist. Die Aufwendungen von sieben bis acht Millionen Euro, die die Stadt Laufenburg mit der Firma Stiegeler in den Netzausbau investiert hat, werden sich nur dann bezahlt machen, wenn sich möglichst viele Hauseigentümer für einen solchen Glasfaser-Anschluss entscheiden.