Die Neuwahlen des Vorstands standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Fördervereins First Responder im Feuerwehrgerätehaus in Laufenburg. Mit Ausnahme von Inge Grieshaber, die das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden nach 19 Jahren abgab, wurden alle Vorstandsmitglieder erneut gewählt.

Martin Rufle bleibt Vorsitzender, als Stellvertreterin wurde Susanne Maiwald gewählt, Klaus Langer stellte sich erneut für das Amt des Kassierers zur Verfügung. Auch Gabriele Schönbett führt das Amt der Schriftführerin weiter. Als Beisitzer fungiert erneut das Dreier-Team Michaela Kaiser, Hiltrud Wilms und Volker Oberbossel. Kassenprüfer bleiben Gabriele Schäuble und Karl Ulrich Mäntele. Die Wahlleitung hatte Bürgermeisterstellvertreter Robert Terbeck übernommen.

Ein Höhepunkt für den Förderverein war die Geburtstagsfeier der First Responder im Mai dieses Jahres, in dessen Rahmen auch ein neues Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr Laufenburg eingeweiht wurde, führte Vorsitzender Rufle aus. Auch der Förderverein sei eingeladen worden „und wir haben 50 neue Mitglieder gewonnen“, freute sich Rufle. Julio Muñoz-Gerteis, Leiter der First Responder und stellvertretender Kommandant der Feuerwehr, bestätigte: „Wir haben gemeinsam etwas gemacht, ihr habt neue Mitglieder gewonnen, das Ende ist noch nicht erreicht. Die Zusammenarbeit war toll.“

Dann gab er einen Überblick über die Aktivitäten der vergangenen Jahre: „2020 hat positiv angefangen.“ Mit dem Corona-Anfang seien sie dann drei Monate außer Dienst gewesen. „Das Ministerium hatte angeordnet, dass Ehrenamtliche nicht in den Rettungsdienst eingebunden werden dürfen“, erklärte Muñoz-Gerteis.

Eine weitere Herausforderung sei die Schutzausrüstung gewesen, Brille, Schutzanzug, FFP2-Maske: „Wir waren eine der ersten, die geimpft wurden und bis jetzt hat sich keiner von uns bei den Einsätzen infiziert“, sagte Muñoz-Gerteis. 2021 gab es 122 Einsätze, 44 in der Gemeinde Murg und 78 in Laufenburg, meist bewusstlose Personen. Stadtkommandant Markus Rebholz bedankte sich: „Das alles ist sehr beeindruckend, wir sind froh, wenn die First Responder vor Ort sind.“

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