Die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf das kirchliche Leben ist noch immer das beherrschende Thema des Pfarrgemeinderats der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck. In der Rückschau auf die Karwoche und die Osterfesttage sehen sich Seelsorgeteam und Pfarrgemeinderat in der Strategie bestätigt, möglichst viele Gottesdienste anzubieten, damit alle mit größtmöglichem Abstand Platz finden, die sich für einen Besuch angemeldet hatten.

Vorsitzender Pirmin Böhler und Pfarrer Klaus Fietz äußerten sich erfreut darüber, wie gut die vielfältigen Angebote besucht waren, vom Festgottesdienst bis zu meditativen Andachten. Alles habe auch reibungslos funktioniert, weil die Ordner, Mesner, Organisten, Sänger und Pfarrbüros verantwortungsbewusst und flexibel ihre Aufgaben erfüllt hatten. Allen, die mitgeholfen haben, dass die Präsenzgottesdienste in so würdigem Rahmen gefeiert werden konnten, sagte Pfarrer Fietz herzlichen Dank. Er habe von den Menschen nur Lob gehört.

Bis Pfingsten gilt wieder das normale Gottesdienstprogramm. Sollte es keine Verschärfung der Bestimmungen geben und das Wetter mitspielen, finden an Christi Himmelfahrt Gottesdienste im Freien bei der Kapelle in Stadenhausen und, wenn machbar, auch auf dem Franziskusplatz in Birndorf statt. Das Patrozinium der Pfarrgemeinde Heilig Geist Laufenburg ist wie letztes Jahr als Freiluftgottesdienst vor der Alten Hans-Thoma-Schule geplant.

Aus dem seit Gründung der großen Seelsorgeeinheit jährlich gefeierten gemeinsamen Gottesdienst der sechs Pfarrgemeinden in der Kirche St. Josef wird dieses Jahr wegen der Beschränkungen nichts. Dafür soll an zwei aufeinander folgenden Wochenenden in jeder Pfarrgemeinde ein Gottesdienst mit dem Jahresmotto „Glaube kommt immer auf zwei Beinen“ gefeiert werden.

Gemeindereferentin Sabine Gerteis und Kaplan Philipp Ostertag informierten über den Stand der Vorbereitungen der Erstkommunion und Firmung. Einerseits gebe es Lob von Eltern über die Flexibilität bei der Umsetzung des Konzepts mit Rücksicht auf die einschränkenden Bestimmungen und gelegentlicher Corona-Erkrankungen oder Quarantäne, andererseits sei aber auch eine gewisse Frustration darüber zu spüren, dass das große Fest nicht ungetrübt vorbereitet werden kann.

Zur Firmung wurden 160 Jugendliche angeschrieben, 69 haben sich angemeldet. „Viele wollen unter den gegenwärtigen Umständen kein Firmfest und warten lieber auf das nächste Jahr“, berichtete Sabine Gerteis. Für die Angemeldeten beginnt die Firmvorbereitung mit einem Gottesdienst am Samstag vor Pfingsten. Für die vorgesehenen Projekte werden Leiter gesucht.