Die Klasse 9RC der Hans-Thoma-Schule hat es geschafft: Beim Würth-Bildungspreis konnten die Schüler mit ihrem Projekt „Waldklassenzimmer“ vergangene Woche den vierten Platz bei der Preisverleihung in Stuttgart entgegennehmen. Kultusministerin Theresa Schopper sowie Helmut Jahn, Vorstand der Stiftung Würth, zeichnete die Schule mit dem vierten Preis aus.

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Die Spannung im Stuttgarter Hospitalhof sei groß gewesen, wie Schulleiterin Jeanine Regel-Zachmann berichtet. Die Schüler trugen vor großem Publikum noch einmal die Eckdaten ihres Projekts vor, für das sie einen Bauwagen angeschafft und umgebaut sowie ein Waldstück organisiert haben. Im Bauwagen soll Unterrichtsmaterial lagern und das Gelände soll mit Sitzbänken ausgestattet werden. Dazu kooperierte die Klasse mit zahlreichen Einrichtungen, wie etwa dem Forst oder der Stadt Laufenburg und erkundete so ganz nebenbei mehrere Berufe.

Die der Hans-Thoma-Schule bei der Ankunft des Bauwagens für das Waldklassenzimmer.
Die der Hans-Thoma-Schule bei der Ankunft des Bauwagens für das Waldklassenzimmer. | Bild: Wehrle, Verena

Alle teilnehmenden Schulen durften 50 Gäste mitbringen. Neben der gesamten R9c waren die projektbetreuenden Lehrkräfte Anika Herling und Malte Krebs, Konrektor Fabian Zoller-Wunderlich und die Rektorin Janine Regel-Zachmann mit nach Stuttgart gereist. Auch Bürgermeister Ulrich Krieger begleitete die Klasse zur Preisverleihung. Die Konkurrenz sei ebenfalls stark und die Projekte der Schulen vielfältig gewesen, so Regel-Zachmann. „Die Hans-Thoma-Schule freut sich über den vierten Platz und über weitere 1000 Euro, die es zu dem bereits ausgeschütteten Preisgeld von 6000 Euro für die besten fünf Projekte gab“, so die Schulleiterin.

Konrektor Zoller-Wunderlich stellte nach der Präsentation fest, dass die Schüler enorm an Präsentationskompetenz dazugewonnen hätten: „Da gehört schon was dazu, vor so einem großen Publikum so sicher aufzutreten.“ Bürgermeister Krieger hat die gesamte Klasse auf dem Heimweg noch zum Essen eingeladen. Ilenia Cella, Schülerin der R9c, stellte fest, dass es toll sei, so etwas zu erleben: „Welche Klasse fährt schon drei Mal im Jahr nach Stuttgart?“

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Kultusministerin Schopper gratulierte den Teilnehmern zu ihrem Erfolg: „Der Würth Bildungspreis animiert die Schüler dazu, über den Tellerrand des schulischen Unterrichts hinauszublicken. Dabei entstehen immer wieder tolle Ideen. Mir fällt auf, dass sich viele Schüler mit dem Thema ,Nachhaltigkeit‘ beschäftigt haben. Das zeigt, dass sie mitgestalten wollen und sich Gedanken über die Zukunft machen – dafür ein großes Lob.“

Der Preis und die Preisträger

Weitere Preise für die Schule

Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hatte erste im Februar die HTS beim Wettbewerb „Bildungspartnerschaften digital“ ausgezeichnet, die gemeinsam mit dem SÜDKURIER bestand. Die Redaktion Bad Säckingen besuchte die Schüler und berichtete regelmäßig über das Waldklassenzimmer-Projekt. Diese Medienpartnerschaft ermöglichte den Schülern selbst, Presseberichte über das Projekt zu verfassen. Außerdem steht die Laufenburger Schule im Finale des Deutschen Schulpreises, der im September vergeben wird.

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